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Katja Kullmann

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    soulkitchen

    ♫ Dorothy Prince: I lost a love

    Dieser Blog-Eintrag ist eine Auftragsarbeit und wurde  – ob Sie’s glauben oder nicht – erstellt auf Anfrage eines echten Ministeriumssprechers: auf Anfrage des sympathischen A.B. nämlich.  A.B. wollte wissen, ob ich den neuen Fatih Akin-Film “Soul Kitchen” schon gesehen habe und was ich davon halte, unter besonderer Berücksichtigung des Soundtracks. Wie der A.B. auf solch eine Frage kommt? Ich kann es mir nur so erklären: 1.) Der Film spielt in Hamburg. 2.) Fatih Akin soll bei mir um die Ecke in Ottensen wohnen. 3.) Es geht im Film um Soul-Musik. Meine Antworten fallen jedoch ernüchternd aus: 1.) Nein, ich habe den Film noch nicht gesehen und gehe davon aus, dass ich ihn mir auch nicht mehr ansehen werde, denn irgendwie interessiert er mich nicht. 2.) Fatih Akin ist mir noch nie begegnet. 3.) Die Soundtrack-Playlist habe ich bei Amazon schnellgecheckt – und habe befunden, dass ich das Doppelalbum nicht brauche. Tja: Auch angesichts eines Ministerialratspräsidenten knicke ich nicht ein, sondern bleibe bei der Wahrheit, immer schön den Kopf oben behalten, gerade den Autoritäten gegenüber. Da der A.B. aber wirklich ein angenehmer Mensch ist, habe ich ihm zuliebe nun meine persönliche Seelenküche fotografiert (oben) und ein besonders seelenvolles Stück aus meinem Privatarchiv zum Vorspielen ausgewählt: Dorothy Prince beklagt eine verlustig gegangene Liebe. Nicht, dass diese Auswahl nun irgendetwas Spezielles bedeuten würde, es ist bloß ein fantastisch würdevoller Soul-Song, ein zwar schlichtes, aber doch richtig dickes Stück, und, ganz allgemein gesprochen: Wir alle kennen ja doch Momente im Leben, in denen man so, und zwar genauso und nicht anders singen möchte – behaupte ich hier und heute.

    Rubrik: Blog "Euphorie im Alltag" | Stichworte: Fatih Akin, Film, Freundschaft, Gefühle, Hamburg, Innenarchitektur, Soul ♥ 2 Leserbriefe »

    2 Leserbriefe zu “Heute spielen wir eine Herdplatte”

    1. 1 Arne Boecker said

      ja, ist so: ich war von dem soundtrack auch ein bisschen enttäuscht, zumal ich ja nur so ein soul-randhörer bin.

      der film ist allerdings schnell & gut, man darf ihn bloß nicht mit dings überfrachten, mit ideologioschem überbau & so. (das gilt noch viel mehr für tocotronic, die dringend als hamburger spacken enttarnt gehören.)

    2. 2 Katja K. said

      tocotronic: ich versteh’s auch nicht so recht. ebensowenig übrigens wie die vollautomatische vollspacken-leserbrieffunktion dieser kleinen kruschelseite. i really hate hightech. nun ja. ich wollte mich nicht wiederholen.


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