“Das Nervende an Generationenbüchern ist ja, dass sie eine Generation ausrufen (Umhängetasche / X / Golf). Umso interessanter ist es, dass ausgerechnet ein Buch, das erst gar nicht den Versuch unternimmt, solch ein “Wir” zu behaupten, einem verbreiteten Lebensgefühl so nahekommt: Es geht um die Kinder der 68er, die erwachsen geworden sind, ohne anzukommen – die Freiberufler geworden sind, Kreative, Hartz-IV-Empfänger, die nicht wissen, wo sie selbst in der Gesellschaft stehen, weil die alten Kategorien für sie nicht passen. Deshalb werden sie nicht als “Wir” wahrgenommen, nicht von sich selbst, nicht von außen, nicht von Katja Kullmann, die einst das Buch “Generation Ally” verfasste, aber nun über sich selbst schreibt, über ihre Freunde, und die doch viel mehr Menschen meint. Eben doch eine Generation.” Maren Keller, KulturSPIEGEL 06/11
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Die Autorin
3 Kommentare
Liebe Katja Kullmann,
gerne würde ich einige Stationen aus meinem Leben beschreiben, aber
mein Talent reicht nicht aus, daraus etwas zu machen. Es war aber
schön interessant und eigent lich ein Kampf und Glück und Rückschläge.
Und Durchbeißen bei eigentlich Null Chance.
Ihr Kurt Höffner
Lieber Herr Höffner,
“schön interessant”, “Kampf, Glück, Rückschläge” – ja, so ist es wohl für viele – das, was man gemeinhin “Leben” nennt. Wünsche Ihnen – für alles – alles, alles Gute! KK
Es ist einfach nur genial!