Pecha Kucha: 20 x 20 Sekunden “wirres Geplauder”

Neue Begriffe lernen – okay? (Mir macht das jedenfalls Spaß.) Heute: PECHA KUCHA. Kommt, wie so vieles, was nach niedlicher Science Fiction klingt, aus Japan – wurde dort schon 2003 erfunden – und lässt sich, laut Wikipedia, am besten mit “wirres Geplauder” übersetzen. Vortragstechnik – bei der der Referierende zu 20 Bildern jeweils 20 Sekunden lang über ein bestimmtes Thema spricht – eine Art Dia-Show also. 20 X 20 Sekunden ergibt 400 Sekunden – mithin eine Gesamt-Vortragsdauer von 6 Min 40.

Kommenden Dienstag, 7. Februar, findet wieder einmal eine glamouröse Pecha-Kucha-Nacht im wunderschönen Festssaal Kreuzberg (Kreuzberg liegt in Berlin) statt – schon zum 27. Mal. Alle Infos dazu gibt es HIER. Erstmals bin ich nun zu so was eingeladen und werde mich dort als Vortragende beteiligen. Was bislang eine schön-schreckliche Vorstellung ist. “Wirres Geplauder”: immer gern, überhaupt kein Problem! Aber: 20 x 20 Sekunden … das macht mir etwas Sorgen. Ganz schön enges, äh, Zeitkorsett. Anders ausgedrückt: Womöglich wird der Kullmansche Vortrag scheitern. Ach, aber es gibt ja noch die Dias (also: gebeamte Bilder) … und außerdem noch ein Dutzend andere Vorträge …so dass hoffentlich alle Beteiligten es überleben werden.

Wenn Zeit und Lust und Kreuzberg in Reichweite: Schauen Sie doch vorbei! Oder kommen Sie zu einer der anderen Kullmann-Shows – ein Update der anstehenden KK-Revue-Termine – Lesungen u.ä. – gibt es HIER. Das Thema des Kreuzberger Vortrags halte ich, des Spannungsbogens wegen, noch streng geheim (jedenfalls hier, auf meiner Internetseite). Einen kleinen musikalischen Hinweis kann ich mir aber nicht verkneifen.
♫ K.Hand: Motor (vom Album “Detroit-History” pt. 1 (2001)):

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Foto gefunden bei preisvergleich.eu.

3 Kommentare

  • Katja K.
    February 11, 2012 - 4:13 pm | Permalink

    Oh, es war übrigens eine recht alberne Veranstaltung.

  • February 12, 2012 - 5:10 pm | Permalink

    Sehr geehrte Frau Kullmann,
    gut, dass Sie wieder da sind. Bei Ihnen lerne ich so viel! Pecha Kucha las ich hier zum ersten Mal und dann gleich am nächsten Tag in unserer kleinen Heimatzeitung, was ich niemals gedacht hätte. In diesem Stil haben Studenten (und weibliche sind ausdrücklich mitgemeint, das Wort “Studierende” lasse ich gern unbenutzt) der hiesigen Uni unlängst Entwürfe vorgestellt – und ich wusste, was das ist, dank Ihnen. Schade, dass Sie es albern hatten. Oder war es gut albern?
    Immer aufmerksam,
    Frau Kollegin

  • Katja K.
    February 13, 2012 - 12:23 am | Permalink

    hello hello.
    sagen wir: es war albern albern.
    also überlebbar.
    gruß!

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