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Jörg-Uwe Albig hat ein neues Buch geschrieben – nach vier Romanen nun erstmals eine Novelle, und zwar “eine der merkwürdigsten Liebesgeschichten in Zeiten heranrückender Roboter”, wie Verena Auffermann vom Deutschlandfunk befindet. Eine Liebe in der Steppe heißt die Erzählung, und ich habe die Ehre und das Vergnügen, die Berliner Buchpremiere zu moderieren: am 1. September im Literaturforum des Brecht-Hauses.

Die Geschichte erzählt von einem Fall von Objektophilie, der Liebe zu Gegenständen. Jene Regung hat – in der Realität, nicht in der Novelle – zum Beispiel eine Kalifornierin namens Carol dazu veranlasst, einen Bahnhof zu heiraten, andere haben Sex mit Bäumen. Auch die britische Künstlerin Tracey Emin (laut Spiegel die “Queen of Schamlos”) hat die Dingliebe als Thema entdeckt: Sie hat sich in einen Stein im Garten ihres Hauses verliebt und ihn geehelicht. Vor gut einem Jahr schrieb ich unter der Überschrift Frühlingsgefühle kurz & knapp darüber.

Na, ich denke das Gespräch über die Liebe in der Steppe im Brecht-Haus könnte recht interessant werden.

Immer die Ihre: KK

August 13, 2017