Der 23.9. wird der POPigste Tag des Jahres – 3 x live on stage in 24 Stunden

Ahoi, werte Mitbürgerinnen und Mitbürger. Der übermorgige Freitag, der 23. September, wird der mit Abstand POPigste Tag des Jahres (jedenfalls für mich). Binnen 24 Stunden werde ich gleich 3 x die Freude haben, live on stage (bzw. im Radio) über Populärkultur zu sprechen – im Rahmen des Reeperbahnfestivals in Hamburg nämlich. Vielleicht haben Sie ja[…]

Höllische Dialoge: Edward Albee (1928 – 2016)

Der US-amerikanische Schriftsteller Edward Albee ist am vergangenen Freitag mit 88 Jahren in New York gestorben. Er wurde als Dramatiker bekannt, als Dramatiker der “verzweifelten Generation” (New York Times), sein berühmtestes Theaterstück ist Wer hat Angst vor Virginia Woolf, das 1966 mit Elizabeth Taylor und Richard Burton verfilmt wurde (Regie: Mike Nichols). Albee mochte das[…]

5 Jahre nach Occupy

Guten Tag. Nicht aus Queens, Manhattan, der Bronx oder Brooklyn, sondern aus dem Wedding melde ich mich, wie meistens. Mit ein paar Erinnerungsfotos aus New York City. Von meinem vorletzten Besuch dort, im September 2011. In jener Zeit war ich wegen Detroit in den USA, aber in New York schaute ich auch wieder mal vorbei,[…]

NEUES BUCH: “Damaged Goods. 150 Einträge in die Punk-Geschichte” – LESUNGEN in Hamburg & Berlin

*** 40 Jahre keine Zukunft. Wir gratulieren! *** So lautet der Unter-Untertitel dieses brandneuen Buches: DAMAGED GOODS. 150 Einträge in die Punk-Geschichte Es erscheint übermorgen, am 9. September, im geschätzten Ventil Verlag. (Auch ich habe einen Text dafür geschrieben.) *** Herausgegeben wird der Band von Jonas Engelmann, in der Beschreibung vom Verlag heißt es: Entstanden[…]

Zwischen den Schüben: Thomas Melle hat “Die Welt im Rücken”

Guten Tag. Auf dieses Buch will ich heute hinweisen: Thomas Melles DIE WELT IM RÜCKEN. Die fesselnde Chronik eines zerrissenen Lebens, ein autobiografisch radikales Werk von höchster literarischer Kraft. So nennt es der Rowohlt Verlag. Und er wirbt weiter: Thomas Melle leidet seit vielen Jahren an der manisch-depressiven Erkrankung, auch bipolare Störung genannt. Nun erzählt[…]

Ode an die Angestellten

Aaaaah, das Angestelltendasein – with all its splendid horrors – and all its very small pleasures – like: Mittagspause in the sun – like: 30 Min auf einer Fensterbank im Freien – like: 2-3 Zigaretten, ein eisgekühlter Kaffee und gerade eben bittschön jetzt mal für einen lächerlich kurzen Moment Ruhe im Karton. I’m a lucky[…]

Tirol – im Dorf der Superlative

Neulich, der Wetterdienst hatte 30 Grad für die kommenden drei Tage prognostiziert, schloss ich die Augen und träumte mich an den Atlantik zurück, wenigstens in eine kühle Ostseebucht, allermindestens an einen Baggersee im Großraum Kassel oder so. Hier wachte ich auf: Tirol heißt der Landstrich, in Österreich befindet er sich. Es ist eine Gegend, in[…]

Damals, als wir nichts hatten als MTV und zu Weihnachten eine Tafel Schokolade

Was in aller Welt ist das? … fragte ich mich, als ich eben, auf der Suche nach etwas ganz anderem, bei Youtube auf dieses Video stieß, geschubst von meinen abscheulichen Freunden, den Algorithmen, so war es wohl. Die Musik ist jedenfalls von Betty Boo, die eigentlich Alison Clarkson heißt, im selben Jahr geboren ist wie[…]

Post-Ferienlektüre (auch eher ausführlich)

Nachdem es DORT um die FERIENLEKTÜRE dieses Sommers geht, knüpfe ich nun hier mit der POST-FERIENLEKTÜRE an, also mit dem, was mir seither in Berlin wieder in die Finger kam. Es hat sich tatsächlich zu einem milden Zwang entwickelt: Das geschriebene Wort, inbesondere wenn es auf Papier gedruckt ist, hier im Blog ausgiebig zu würdigen,[…]

Zeitungmachen

Christine Käppeler, meine engste Kultur-Kollegin beim Freitag, hat neulich in der Sendung Kompressor bei DRadioKultur in einem rd. 5minütigen Gespräch erzählt, was es mit dem Feuilleton des Freitag so auf sich hat – und sie stellt dabei auch die Ausgabe von vor zwei Wochen vor (es war Ende Juli, als das Gespräch stattfand). Wenn man[…]

LISBOA. Eu estou apaixonado*)

*) Portugiesisch für: “Ich bin verliebt” BOM DIA, werte Mitbürgerinnen und Mitbürger! So habe ich diesen Juli also überwiegend in Lissabon verbracht. Zum dritten Mal war ich nun dort – diesmal mit der entscheidenden Ressource im Gepäck – mit dem, was nicht nur einen Ort, sondern auch eine Begegnung, ein Gespräch, ein Erlebnis, was einfach[…]

Wolfgang Welt, Schriftsteller (1952-2016)

Der Schriftsteller Wolfgang Welt ist am Sonntag gestorben – in Bochum, wo er zeitlebens wohnte und wo er zuletzt als Pförtner des örtlichen Schauspielhauses arbeitete – beinahe konstant unter Lithium-Einfluss – denn Wolfgang Welt (der tatsächlich so hieß) war irgendwann zwischen Ende 20 und Ende 30 psychisch erkrankt (von Schizophrenie sprach er selbst). An dem[…]