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Oben sehen Sie die Schriftstellerinnen Simone Meier (li.) und Patricia Hempel (re.), porträtiert von André Wunstorf, und zwar für eine schöne, dicke Doppelseite in der taz am Wochende (2./3.12. 2017).

Für die Zeitung unterhielt mich mit den beiden über diverse L-Wörter. Die perlentaucher schrieben dazu:

Ein sehr schönes, angenehm lustvolles taz – Gespräch hat Katja Kullmann mit den Schriftstellerinnen Simone Meier und Patricia Hempel über lesbische Sexualität , deren literarische Darstellung und den Kontrast zur Hetero-Beziehung geführt.

Hier sehen Sie die Bücher der Beiden, aufgenommen am Rande des Interviews: die Romane FLEISCH (Meier) und METROFOLKLORE (Hempel).

Hier noch eine meiner Lieblingsstellen aus dem Gespräch:

Sie meinen, dass Begehren nun mal so funktioniert? Dass es den „männlichen“ Blick gar nicht gibt, sondern nur einen menschlichen – den ganz rohen Appetit auf Fleisch, der prinzipiell immer auch schneidend ist, bei Männern wie bei Frauen?

Meier: Was ist denn das für eine merkwürdige Frage? Das klingt etwas naiv, für das Jahr 2017, finde ich. Auch ziemlich verkrampft, Lesben gegenüber, wenn ich das so deutlich sagen darf.

Hempel: Allerdings.

Das gesamte Gespräch – ich halte es gerade wegen seiner Leichtig- und Saftigkeit für ein hochpolitisches – finden Sie im Online-Archiv der taz sowie im hiesigen Kullmann-Archiv.

Immer die Ihre,
KK

December 3, 2017