Neues Buch:
MIMIKRY. Das Spiel des Lesens

Ab 12. Februar erhältlich: MIMIKRY Das Spiel des Lesens – herausgegeben von Philipp Albers und Holm Friebe – mit Beteiligung von 101 “Schriftstellern, Journalisten und anderen Hochstaplern” (Elias Hauck), darunter auch KK. Worum es geht, wie es funktioniert, erklärt der Blumenbar Verlag so:

Der große Literaturschwindel

Ein Salonspiel, ein Täuschungsmanöver und ein Zeitvertreib: »MIMIKRY« versammelt 101 Schriftsteller, Journalisten und Künstler zur Literatur-Fälscherei: Wer einen Romananfang am glaubwürdigsten imitiert, eine markante literarische Stimme am besten trifft, gewinnt. Ein Kompendium der literarischen Bildung und Hochstapelei: Zum Mitlesen und Mitraten.

Was zeichnet den Stil von Günter Grass aus? Wie beginnt Jane Austens »Stolz und Vorurteil«? Kann man wie Rainald Goetz schreiben? Und würden Sie den Unterschied zwischen Original und Fälschung erkennen?

»MIMIKRY« ist eine Literatur-Blindverkostung, die wie das biologische Vorbild funktioniert: Signalfälschung, Täuschung und Verstellung. In der Tradition kollektiver Schreibexperimente – von den Zirkeln der Romantiker bis zu den surrealistischen Sitzungen – entstanden so an 19 Abenden im Sommer 2015 täuschend echte, aber frei erfundene Anverwandlungen an 80 Romananfänge: von der Weltliteratur bis zum aktuellen Bestseller, vom Lieblingsbuch bis zur verhassten Schullektüre.

»MIMIKRY – Das Spiel des Lesens« versammelt die Ergebnisse dieses sozialliterarischen Experiments. Ein Kompendium der literarischen Bildung und Hochstapelei, der Variationen und Verirrungen, der Überschreibungen und Übertreibungen, zum Mitlesen und Mitraten. Und ganz nebenbei ein Who’s Who der literarischen Gegenwart, welches davon lebt, dass darin niemand er oder sie selbst ist.

Fest steht: Der MIMIKRY-Abend, an dem ich teilnahm – u.a. mit Georg Diez, Sascha Lobo, Andrea Hanna Hünniger, Stephan Porombka und Sabine Kray –, hat großen Spaß gemacht. Im Buch ist dokumentiert, wie wir uns an Oscar-Wilde-, Albert-Camus-, Kinky-Friedman- und Siegfried-Unseld-Imitationen versuchten. Inwieweit sich das Vergnügen des Abends auf den oder die Leserin überträgt, vermag ich nicht zu beurteilen. Einen Vorabbericht zum Projekt gab es bei DeutschlandradioKultur.

Zu den 101 Beteiligten gehören auch René Aguigah, Doris Akrap, Jörg-Uwe Albig, Klaus Bittermann, Nora Bossong, Ann Cotten, Philipp Felsch, Maximilian Hecker, Jana Hensel, Mascha Jacobs, Jan Küveler, Joachim Lottmann, Ijoma Mangold, Ursula März, Tim Renner, Oliver Maria Schmitt, Elke Schmitter, Anne Waak, David Wagner, Hans Zischler und eben: sehr viele andere.