Nach der ERDOGAN-EVET-Katastrophe: Aufruf zum solidarischen Erwerb dieses DENIZ-YÜCEL-Buchs

Aus dem abenteuerlichen Leben einer ansonsten stinklangweiligen Angestellten (wir machen jetzt kurz vor knapp noch eine Serie draus, haben wir beschlossen) – heute: Solidarisches Mittagspausenshopping bei Dussmanns – und zwar am ersten Werktag nach der ERDOGAN-EVET-KATASTROPHE – aufgenommen auf der Rolltreppe des, nun ja, Kulturkaufhauses in Berlin-Mitte: Man kann das Buch aber auch direkt beim[…]

Manches ändert sich nie

Das fiel mir soeben beim Durchblättern alter Fotografien auf. Sehen Sie hier: ich an meinem ersten festen Redaktions-Arbeitsplatz, ca. 1992, vor einem Vierteljahrhundert also, in der PRINZ-Redaktion in Frankfurt am Main – in der Kaiserstraße im Bahnhofs- und Fummelviertel, über einer Eisdiele und einem Sexkino gelegen. Man beachte die Collage aus Zeugs an der Wand.[…]

Von 16 nach 17. Zwei Lidstriche für ein Halleluja

Werte Mitbürgerinnen und Mitbürger, während die Zimststerne im Backofen verbrennen, das Kerzenwachs aufs imaginierte Pitchpineparkett tropft und der Baum schon etwa 42% seiner Nadeln abgeworfen hat, während in Aleppo und andernorts in Syrien und auch sonst auf dem Globus Menschen getötet werden, von Menschen übrigens (hie und da auch “Kriegsparteien” genannt), gebe ich hier nun[…]

Den 7. Dezember 2016 …

… werde ich mir merken, das steht wohl fest. Oder so gesagt: Sogenanntes Erwachsensein ist schon auch interessant. Eine der entscheidenden Cha-Cha-Challenges dabei: Sometimes all your efforts are in vain. And you can do nothing, absolutely nothing about it. You have to face it, kiddo. Guten Abend.

VORLETZTER GIG IN DIESEM JAHR: bei Johnny Häuslers Radio-Show “Spreeblick” bei Flux.FM

Im Radio – bei FLUX.FM – ist am Sonntag, dem 4.12., ab 10 Uhr (und Montag, 5.12., ab 22 Uhr) eine 2-stündige (!) Sendung zu hören, die SPREEBLICK heißt – moderiert von Johnny Häusler – der jede Woche einen Menschen zum Plaudern und Musikhören ins Studio einlädt. Diesmal hat er mich dazu aufgefordert (was mir[…]

Peinlich, aber wahr – erst jetzt auf dem Radar: AG GEIGE

Damit hätte ich nicht unbedingt gerechnet: Dass es mir noch einmal widerfahren würde, eine (historische) Band kennenzulernen, komplett neu kennenzulernen, und trotz aller schon gesammelter Hörerfahrungen sofort so was wie weggefegt zu sein – mit dem dringenden Impuls, mir baldmöglichst Material von dieser Band zu besorgen, am besten gleich ganz viel. Und dass es sich[…]

Bei der Arbeit

Autorin/Journalistin bei der Arbeit (diesmal im Seitenstrang “Literaturmoderation” tätig): Mit dem Autor*) Thomas Meinecke, gestern Abend bei der Präsentation von Meineckes neuem, soeben bei Suhrkamp erschienenen Roman SELBST – im Salon der wunderschönen Karl-Marx-Buchhandlung zu Berlin. (* = Meinecke findet die Benennung Autor angenehmer als die Bezeichnung Schriftsteller, sagt er.) Ein praller, unterhaltsamer und interessanter[…]

5 Jahre nach Occupy

Guten Tag. Nicht aus Queens, Manhattan, der Bronx oder Brooklyn, sondern aus dem Wedding melde ich mich, wie meistens. Mit ein paar Erinnerungsfotos aus New York City. Von meinem vorletzten Besuch dort, im September 2011. In jener Zeit war ich wegen Detroit in den USA, aber in New York schaute ich auch wieder mal vorbei,[…]

Ode an die Angestellten

Aaaaah, das Angestelltendasein – with all its splendid horrors – and all its very small pleasures – like: Mittagspause in the sun – like: 30 Min auf einer Fensterbank im Freien – like: 2-3 Zigaretten, ein eisgekühlter Kaffee und gerade eben bittschön jetzt mal für einen lächerlich kurzen Moment Ruhe im Karton. I’m a lucky[…]