Es blüht der OBI-POP. Ein sagenhaftes Buch

Der Murmann Verlag aus Hamburg, der seit 2012 das gute alte Kursbuch herausbringt (das 1965 als kulturkritische APO-Zeitschrift von Hans Magnus Enzensberger gegründet wurde), hat ganz frisch eine neue feine Taschenbuch-Reihe aufgelegt – die kursbuch.edition. Zu den ersten drei dort erschienenen Bänden zählt der Band OBI oder das Streben nach Glück – Eine Baumaterialsammlung –[…]

Es blüht der OBI-POP

Erschienen im September 2016 im Freitag Ästhetik – Mit vielen Fotos und einem genial garstigen Text bringen Karl Bruckmaier und Wilfried Petzi die Pop-Theorie aufs Land Der Discounter Lidl hat aktuell ein ganz besonderes Leckerchen für Gartenfreunde in seinem Baumarktsortiment: eine künstliche Ruine „mit Fenster inklusive Sitzbank“, 2,63 Meter breit, 2,95 Meter hoch, aus Beton,[…]

Tirol – im Dorf der Superlative

Neulich, der Wetterdienst hatte 30 Grad für die kommenden drei Tage prognostiziert, schloss ich die Augen und träumte mich an den Atlantik zurück, wenigstens in eine kühle Ostseebucht, allermindestens an einen Baggersee im Großraum Kassel oder so. Hier wachte ich auf: Tirol heißt der Landstrich, in Österreich befindet er sich. Es ist eine Gegend, in[…]

DETROIT in Bildern: Rebecca Wilton und Karin Jobst

Zwei schmale, feine Bildbände über Detroit, Michigan – fotografiert von zwei Frauen, die ich beide über die Rasenden Ruinen kennen lernte. (Die beiden sind sich bislang wohl noch nicht begegnet, womöglich werde ich da mal vermittelnd tätig.) Die Fotografien von Wilton (o.l.) und Jobst (o.r.) zeigen jeweils andere Aspekte der großen, versehrten Stadt, beide haben[…]

Les Fleurs du Marl

Die Stadt MARL (konkreter: Marl-Mitte) im Januar 2016. Im Einzelnen sehen Sie: *** westdeutsche Nachkriegsarchitektur gone wild *** Spritzenautomat für Junkies (aufgestellt von der Aidshilfe NRW) *** das Marler Rathaus (aktuell mit einem Baudelaire-Zitat verziert) *** das Grimme-Institut *** die Marler Zeitung vom 12. Januar 2016, mit David Bowie auf dem Titel, ausgelegt an der[…]

Ein Midcentury-Traum in Ockergelb

Erschienen im April 2014 in der Rheinland-Spezial-Ausgabe des Kunst-Magazins MONOPOL Verhangener Himmel, verkachelte Fassaden: Hübsch ist Köln wirklich nicht. Aber so wunderbar alt-west-deutsch, dass man eigentlich Eintritt dafür nehmen müsste. Köln ist mein Lieblingsmuseum. Tatsächlich. Nicht: In Köln steht mein Lieblingsmuseum. Sondern: Köln als solches, in seiner heiteren Siffigkeit, seiner rührenden Fußgängerzonenhaftigkeit, seiner vollverkachelten Wirtschaftswunderarchitektur[…]

Bilder vom arbeitenden Menschen

Erschienen im Dezember 2012 in ANALYSE & KRITIK sowie in HAWAII, dem Magazin des Schauspielhauses Hamburg. Sei ganz Du selbst – und immer für uns da! Der Mensch ist ein natürlich nachwachsender Rohstoff, das ist das Schöne an ihm. Man muss ihm nur etwas Tageslicht und genügend Auslauf gönnen – dann rechnet sich die Investition[…]