Der Wahlsieg des Immobilienunternehmers Trump

Zum Wahlsieg des Immobilienunternehmers Donald John Trump ist schon viel geschrieben worden. >>> HIER sind 16.368 Zeichen von mir zum Thema. Mit besonderem Augenmerk auf den Reizwörtern: # Arbeiterklasse (bzw. heute: Dienstleistungsproletariat) # Klassenkampf von oben # Intellektuellenfeindlichkeit # Protofaschismus. Vorspann des Textes: An Trumps Wahlerfolg seien vor allem linksliberale Intellektuelle schuld, ist nun vielfach[…]

Nach dem Wahlsieg des Immobilienunternehmers Donald John Trump

Erschienen im November 2016 im Freitag FURCHT VOR KLUGEN KÖPFEN Klassenkampf An Trumps Wahlerfolg seien vor allem linksliberale Intellektuelle schuld, ist nun vielfach zu lesen. Eine Widerrede Als der superreiche rotgesichtige Mann ohne Benehmen nun also die US-Wahl gewonnen hat, und als es danach überall hieß, dass der verarmte weiße Mann ohne Collegeabschluss ihn gewählt[…]

Didier Eribons “Rückkehr nach Reims” – Lektüre-Umfrage in Analyse & Kritik

Erschienen im September 2016 in der Zeitung Analyse & Kritk Die Zeitung Analyse & Kritk hat eine gute Handvoll linker DenkerInnen (darunter die Soziologin Carolin Amlinger, der Politikwissenschaftler Sebastian Chwala und ich) gebeten, aufzuschreiben, was sie an Didier Eribons Buch Rückkehr nach Reims begeistert, warum man es lesen sollte, was man daraus womöglich lernen kann.[…]

5 Jahre Occupy: Der rote Faden der Geschichte

Erschienen im September 2016 im Freitag Im September 2011 fand die erste Occupy-Demo in New York statt. Viele hofften auf eine Globalisierung von unten. Heute wissen wir: Leider wurde erst mal nichts daraus Der Himmel über Lower Manhattan leuchtete Werbespot-blau, die Spiegelglastürme glitzerten stolz in der Sonne, als unten, zu ihren Füßen, die Revolution losbrach.[…]

“Ich bin ein Digger. Für Musik reise ich überallhin” – Der DJ und Musik-Produzent Daniel Haaksman im Gespräch

  Daniel Haaksman hat schon Rapper aus den brasilianischen Favelas weltbekannt gemacht, jetzt fördert er Clubsound aus Afrika Gespräch für den Freitag, Februar 2016. Mit seinem Label Man Recordings bringt der DJ, Produzent, Musik-Verleger und -journalist Daniel Haaksman von Berlin aus beharrlich und mit Leidenschaft Musik aus aller Welt in Umlauf. Erst verhalf er Rappern[…]

RAGING RUINS – a travelogue of urban reinvention from Detroit to Berlin and back

Below you find an an excerpt from the book RAGING RUINS A travelogue of urban reinvention from Detroit to Berlin and back which came out in Germany 2012 (RASENDE RUINEN Wie Detroit sich neu erfindet). Translation: Charles Minnick (Pittsburgh/Leipzig)   RAGING RUINS A travelogue of urban reinvention from Detroit to Berlin and back “So you’re[…]

Literatur & Kapitalismuskritik: Rein in die rauen Winde

Erschienen im April 2015 im Freitag REIN IN DIE RAUEN WINDE Debatte Kann man heute mit der Literatur noch den Kapitalismus angreifen? Wenn man sich für gewisse Dinge nicht zu schade ist: Ja Zwei Nachrichten, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu haben, prägten die vergangene Woche. Topmeldung eins: Erneut sind mehr als 1.000[…]

Ernst Haffners BLUTSBRÜDER – eine Rezension

Im August 2013 im FREITAG erschienen Die Jungs und die Härte der Zeit Es beginnt mit einer Szene, die man so oder so ähnlich öfters im Fernsehen sieht, als Standbild in der Tagesschau oder Video-Einspieler bei Maybritt Illner: Eine graugesichtige Menschenmenge steht im „Bezirkswohlfahrtsamt Berlin Mitte“ Schlange. „Die Glieder rücken auf, scharren mit den Füßen,[…]

Bilder vom arbeitenden Menschen

Erschienen im Dezember 2012 in ANALYSE & KRITIK sowie in HAWAII, dem Magazin des Schauspielhauses Hamburg. Sei ganz Du selbst – und immer für uns da! Der Mensch ist ein natürlich nachwachsender Rohstoff, das ist das Schöne an ihm. Man muss ihm nur etwas Tageslicht und genügend Auslauf gönnen – dann rechnet sich die Investition[…]

RASENDE RUINEN

Wie Detroit sich neu erfindet (Suhrkamp, 2012) ISBN: 978-3-518-06218-0 Detroit, das sind die USA nackt und ohne Make-up. Reich und Arm stecken ihre Lebensräume neu ab, und im Augenblick ist ziemlich unklar, wer gerade wen von wo genau vertreibt. Eine strauchelnde Gesellschaft ringt um einen Ort, der keine Mitte mehr hat – ganz wie sie[…]