DETROIT – BERLIN live on stage am 9./10.6. im TRESOR

Große Vorfreude: Beim Festival THE POTENTIAL Subcultural Exchange for Urban Development, das am 9./10. Juni im TRESOR in Berlin stattfindet, werde ich eine Diskussionsrunde moderieren – mit Mike Banks, einem der Köpfe der Underground Resistance, mit der Musikerin Danielle De Picciotto, der Dichterin Natasha T. Miller, dem Detroiter (Sozial-)Unternehmer Adrian Tonon und Tresor-Gründer Dimitri Hegemann.[…]

Kreativer Komplizen-Kapitalismus

Ein Gespräch mit der Arbeitssoziologin Alexandra Manske – über die Erwerbsbedingungen in der sogenannten Kreativwirtschaft – die Manske in ihrem Buch “Kapitalistische Geister in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Kreative zwischen wirtschaftlichem Zwang und künstlerischem Drang” (Transcript, 2016) untersucht hat. Das Gespräch erschien im Februar 2016 im Freitag. “Der Kulturarbeiter ist auch ein Komplize des Kapitalismus”[…]

“Es wird für alle enger”: Saskia Sassen über ihr neues Buch “Ausgrenzungen”

Erschienen im Oktober 2015 im FREITAG. In ihrem neuen Buch „Ausgrenzungen“ fragt die US-Soziologin Saskia Sassen, wie Menschen heute unterdrückt und entrechtet werden. Es trifft auch die Mittelschichten Kaum jemand seziert den Kapitalismus so hellsichtig wie die US-amerikanische Wirtschaftssoziologin Saskia Sassen. Dabei schlägt die 66-Jährige in ihren Schriften meist den ganz großen Bogen: Lange bevor[…]

David Harvey: “Gedanken wie Dynamit!”

Erschienen im März 2015 im Freitag und bei Analyse & Kritik Im Gespräch: David Harvey ist einer der wichtigsten Neomarxisten, aber keineswegs ein Mann der Dogmen. In seinem neuen Buch erklärt er „Siebzehn Widersprüche und das Ende des Kapitalismus“ Herr Harvey, unsere Gegenwart ist eine fantastische Zeit für einen Marxisten, oder? Wenn man das so[…]

“Willkommen in Ihrem neuen Zuhause”

Erschienen im Dezember 2014 im Freitag Ein Investor kauft ein belebtes Mietshaus mitten in Berlin – um es abzureißen. Die Bewohner wehren sich, so gut sie können Etwas Geduld braucht man, will man das Ehepaar Stoll* besuchen. Es dauert zwei, drei Minuten, bis die Haustür sich öffnet. Zwölf Namensschilder befinden sich an dem sechsstöckigen Mietshaus,[…]

Nullen und Nadelstreifen

Erschienen im November 2014 im FREITAG. JOURNALISMUS. Der Verlag Gruner und Jahr entlässt wieder etliche Redakteure. Die Wut auf das Zahlenmanagement wächst. Beginnen wir fünf Jahre früher. Mit einer Geschichte, die sich tatsächlich so zugetragen hat und in der sich der strukturelle Irrsinn, um den es hier geht, fast schon romanhaft auffaltet. Schalten wir nach[…]

Dandys im Staub

Erschienen im September 2014 im Freitag. Dandys im Staub: Über gestylte Männer im Kongo und Ernst Mohrs “Ökonomie mit Geschmack” Brazzaville ist die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo. Sie zählt gut 1,1 Millionen Einwohner. Wie über die meisten afrikanischen Städte – von ländlichen Gegenden ganz zu schweigen – wusste ich über Brazzaville wenig bis nichts.[…]

BEING FAUSER

Im Sommer 2014 anlässlich Jörg Fausers 70. Geburtstag in der Zeitschrift Drecksack erschienen. 70 wäre er geworden, in diesem Sommer. Am 16. Juli. Dem Tag des Lederjackenkitsches. Des Biertrinker-Blueshörer-Gedröhnes. Der Macker-Folklore und der Schläger-Opern. Wann wird das erste Jörg-Fauser-Stipendium vergeben? 10.000 Euro müsste das wert sein, mindestens. Wie sie sich zu seinem Sechzigsten schon aufbauten,[…]

“Chicken Tikka Masala ist schottisch”

Erschienen im Juni 2014 im FREITAG. Der kanadisch-britische Bestsellerautor Doug Saunders reist um die Welt, um Migration und Hybridkulturen zu erforschen Herr Saunders, über Deutschland schreiben Sie in Ihrem Blog auf Dougsaunders.net: „Es ist wohl das einzige Land der Welt, in dem ein Hiphop-Song von der Langeweile einer Festanstellung erzählt.“ Ja, Marteria heißt der Rapper.[…]

“Fetische gehören dazu”

Erschienen im Februar 2014 im FREITAG 6/14 IM GESPRÄCH Frauen und Arbeit: Tatjana Turanskyj über ihren neuen Film „Top Girl“, der in der Sex-Branche spielt Der Freitag: Gleich vorweg ein Kompliment. Wenn man „Top Girl“ gesehen hat, kommt man ziemlich verstört aus dem Kino. In der Schlussszene liegen vier Frauen nackt auf einer Lichtung, wie[…]