In der ARTE-Mediathek: “I am not your Negro” & “I pay for your story”

Ganz kurz, ganz knapp – zwei Mediathek-Hinweise, einer davon wirklich auf den letzten Drücker: NUR NOCH HEUTE: Raoul Pecks Film I AM NOT YOUR NEGRO über den afroamerikanischen Schriftsteller JAMES BALDWIN (1924-1987), beziehungsweise: anhand von Baldwins eigenen Worten erzählt, ist von jetzt an noch für ca. 12 Stunden in der ARTE-MEDIATHEK zu sehen. Falls Sie[…]

8. März. Lassen wir doch CHARNELL erzählen

Guten Morgen. Nun ist es ja so, dass wir in diesem Jahr den Women’s March erleben konnten bzw. können, und dass es diesen sucker da gibt – es gibt natürlich noch viel mehr als diesen einen! –, the five year old in the White House, Sie wissen schon. Und nun dacht’ ich gerade: “Huch, ‘s[…]

“Ich solle weniger übers Ficken schreiben, meint Peter Handke.”

Vom SCHREIBHEFT Zeitschrift für Literatur hatte ich öfters gehört oder gelesen, ich hatte es auch schon in der Hand gehalten – ohne aber, ehrlich gesagt, je eine Ausgabe wirklich zu lesen. 1977 gegründet, wird es seit 1982 von Norbert Wehr herausgegeben, und es ist seither mit etlichen Preisen ausgezeichnet worden (Lessing-, Alfred-Kerr, Kurt-Wolff-Förderpreis). Das SCHREIBHEFT[…]

Ein anderer Donald

Erschienen im November 2016 im Freitag Porträt Donald Vaughn wuchs in Detroit auf, kam 1958 als G. I. nach Deutschland, verliebte sich und gründete hier eine Familie. Seine Geschichte erzählt er in einem Buch Dieser Mann hatte einen Traum. Nein, er hatte zwei. Einen großen, der noch unerfüllt ist. Und einen kleinen, der kürzlich Realität[…]

Der Wahlsieg des Immobilienunternehmers Trump

Zum Wahlsieg des Immobilienunternehmers Donald John Trump ist schon viel geschrieben worden. >>> HIER sind 16.368 Zeichen von mir zum Thema. Mit besonderem Augenmerk auf den Reizwörtern: # Arbeiterklasse (bzw. heute: Dienstleistungsproletariat) # Klassenkampf von oben # Intellektuellenfeindlichkeit # Protofaschismus. Vorspann des Textes: An Trumps Wahlerfolg seien vor allem linksliberale Intellektuelle schuld, ist nun vielfach[…]

Didier Eribons “Rückkehr nach Reims” – Lektüre-Umfrage in Analyse & Kritik

Erschienen im September 2016 in der Zeitung Analyse & Kritk Die Zeitung Analyse & Kritk hat eine gute Handvoll linker DenkerInnen (darunter die Soziologin Carolin Amlinger, der Politikwissenschaftler Sebastian Chwala und ich) gebeten, aufzuschreiben, was sie an Didier Eribons Buch Rückkehr nach Reims begeistert, warum man es lesen sollte, was man daraus womöglich lernen kann.[…]

A-Z Journalistinnen: “Des denkenden Mannes Objekt der Begierde”

Erschienen in der Rubrik A-Z des Freitag im März 2016 A–Z Sie streiten für die Freiheit, lästern übers Establishment, decken Korruption auf. Unser Kolleginnenlexikon zum Frauentag am 8. März A Die Aufsteigerin Sie wuchs im Londoner East End auf, sprach mit Cockney-Akzent, verkaufte Zahnbürsten und hatte große Ambitionen. „Ein Star werden, das war etwas, woran[…]

RAGING RUINS – a travelogue of urban reinvention from Detroit to Berlin and back

Below you find an an excerpt from the book RAGING RUINS A travelogue of urban reinvention from Detroit to Berlin and back which came out in Germany 2012 (RASENDE RUINEN Wie Detroit sich neu erfindet). Translation: Charles Minnick (Pittsburgh/Leipzig)   RAGING RUINS A travelogue of urban reinvention from Detroit to Berlin and back “So you’re[…]

Jimmy Somerville: “Ich hatte immer ein Faible für Discodivas”

Erschienen im März 2015 im FREITAG. Jimmy Somerville gab mit seinen 80er-Pop-Songs nicht nur schwulen Kleinstadtjungs eine Stimme. Als gereifter Musiker ist er nun wieder da Eine Hotelbar in Berlin, Presse-Promo-Interview-Termin. Das Deutschlandradio ist da, ein paar Zeitungen. Und eine Abordnung aus der hohen Schule des Diskurses: Pop-Feuilletonist Max Dax ist erschienen, und das Magazin[…]

Norma Miller: “Wir tanzten nicht zum Spaß, wir tanzten um unser Leben”

Erschienen im September 2014 im Freitag Norma Miller erfand einst den Lindy Hop, den wildesten Swing-Tanz, den es je gab. Mit fast 95 Jahren ist sie nun wieder gefragt wie nie Jemanden als lebende Legende zu bezeichnen, ist eine staubige Sache. Es klingt, als ob der Mensch schon zur Hälfte in Wachs gegossen, als ob[…]