Dorothy Parker (hier mit Schürze – ist es die Möglichkeit?) und ihr Gatte Alan Campbell – fotografiert von Jacob Lofman für LIFE, am Neujahrstag 1937. Campbell war Drehbuchautor, Parker 14 Jahre mit ihm verheiratet – bis das Paar sich scheiden ließ – um bald darauf erneut zu heiraten und fortan bis zu Campbells Tod zusammen zu bleiben. (Seltsam – wir stellen uns Dorothy Parker immer als chronisch alleinstehend vor.) Gerade im Netz gefunden: ein nettes Dorothy-Parker-Porträt, von Matthias Penzel vor ein paar Jahren fürs (mittlerweile eingestellte) Frida Magazin geschrieben. In Penzels Hommage heißt es, zum Beispiel: “Dorothy Parker (1893-1967), textend in fast jedem Genre aktiv, eigen und nie artig, politisch engagiert, Dottie Parker schrieb, lebte und handelte wie jemand, der seiner inneren Stimme vertraut. Als Romantikerin mit Herz und Haaren hatte sie – konsequenterweise – einen Hang zum Zynischen, verlief ihre Karriere wie eine Fahrt auf der Achterbahn. Kurz: In ihrer Haltung wider Dogmen, in ihrer Positionierung zwischen den Stühlen, ihrem Interesse für die Underdogs ist sie auch heute von höchster Aktualität.” Wir betrachten Frau Parker ausdrücklich als enge Freundin des Hauses – lesen sie seit Jahren ja immer und immer wieder - und legen sie hiermit auch unseren Lesern und Leserinnen wieder einmal ans Herz (wenn Sie mit dem blau-gelben Buch auf Ihrem Nachttisch durch sind, natürlich erst dann.)
Tag Archives: Ikonografie
Studien – heute: der Typus “ungebügelter Intelligenz-Franzose”
May 29, 2011 – 1:48 pm
Nachdem sein Name in diesem Blog schon mindestens vier Mal falsch geschrieben worden ist (fast alles korrigiert inzwischen), werden wir ihn fortan durchgängig Hollerbeck nennen – und untersuchen hier noch einmal die figura, die er uns, dem Publikum, zeigt. Dazu spielen wir den französischen Yé-Yé-Bob-Dylan: ♫ Antoine: Les eculubrations d’Antoine
Fotos v. o. n. u.: Kai Juenemann für das SZ-Magazin, conservative artist, emanuelle celebrities, Francois Bourboulon, Wikipedia.







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