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Katja Kullmann


Satzgranaten & Gerüchte

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  • Apropos: Rhein-Main


    Angry Jazz

    June 24th, 2010 — 12:02am

    sund

    ♫ Bjoern Sund Trio: Four (Miles Davis)

    Diese Musik ist wahnsinnig. Es handelt sich um eine “Jazz-hardcore meets the funky drummer-style version of ‘Four’ (Miles Davis)”. So ist es jedenfalls auf der extra minimalistischen Webseite des Bjoern Sund Trio beschrieben. Sie kannten das Bjoern Sund Trio bislang noch nicht? Nun, das Gegenteil würde mich auch stark verwundern. Meines Wissens gibt es gar keinen “Bjoern Sund”. Und ein Trio ist es auch nicht. Auf der aktuellen Scheibe “Angry Jazz” (o.r., das rote Cover) spielen sie jedenfalls zu fünft. Kann sein, dass sie in der Vergangenheit phasenweise auch mal zu viert oder siebt waren. Sie kommen aus Frankfurt, aus dem weiteren Umfeld des Kunst-Konglomerats Arosa 2000/Saas Fee, und ein zwar entfernter, aber langjähriger und schwer korrekter Kumpel, der M. mit dem FDP-verdächtigen Nachnamen, spielt dort mit, schon seit 1995, so weit ich weiß. Ich glaube, es war die erste je erschienene Bjoern Sund-Schallplatte überhaupt, die ich Mitte der 90er nach einem Konzert auf dem damaligen “Bockenheimer Warte”-Campus der alten Frankfurter Uni kaufte (o.l., die junge Frau mit dem Vinyl), und ich kaufte sie überwiegend aus einem Freundschafts-, Solidaritäts- und Support your local artist-Impuls heraus. Nun ließ ich mir kürzlich vom selben M., 15 Jahre später, die jüngste Bjoern Sund-Scheibe zustecken, gegen Cash, bar bezahlt, nicht als “Werbegeschenk” oder so was. Freiwillig habe ich sie mir dann auch angehört. Mehrfach. Dass es eine wahnsinnige Musik ist, habe ich, denke ich, schon erwähnt. Mittlerweile gefällt sie mir richtig gut. So oder so: Ich wollte es Ihnen mal vorspielen. Ist doch erstaunlich, was Menschen manchmal machen – “machen” sowohl im Sinne von kreieren, als auch im Sinne von tun und/oder veranstalten.

    5 Leserbriefe | Euphorie im Alltag

    Rhein-Main 05/10

    May 16th, 2010 — 10:06pm

    ♫ Yvonne Baker: You didn’t say a word *)

    rapsarbeitauszeitenbambusjap1jap2maedschepaulcitylovebembelroemercapitalshoeswuerdetennisfritsche

    *) Dieser Song  zählt nun wirklich zu meinen ewigen Top 27. Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich das Ding (auf Cameo/Parkway) endlich (!) in die Finger gekriegt, zu einem sehr fairen Preis, in Hamburg. Und am Freitag habe ich es in Frankfurt am Main öffentlich vorgespielt, in einem kleinen Club mit großer Anlage, da klingt es natürlich besonders spitzenklasse. Yvonne Baker war, um genau zu sein, der dritte Song meines, nun ja, Sets. Wie sagte ein männlicher Plattenspieler dort: Frauen haben meist verhältnismäßig kleine Plattensammlungen, kleinere als Männer – oft aber hervorragend sortiert bzw. zusammengestellt. Man soll den Menschen nicht widersprechen, wenn Sie Recht haben. Also ließ und lasse ich das so im Raum stehen.

    Ein Leserbrief | Euphorie im Alltag

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