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Katja Kullmann


Satzgranaten & Gerüchte

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  • It’s the 8th house, baby.
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    • miss sunshine: Der Vergleich von Mr. Richardson’s Fotografie mit Ed Hardy ist wirklich treffend. Nackte Kleinwüchsige der “Jackass” crew...
    • Oje Frau Kullmann: und den mut, kritische kommentare abzudrucken, hat die frau kullmann auch nicht. ts ts
    • Oje Frau Kullmann: “Party-Shoots von Jürgen Teller” – man merkt schnell, dass hier absolutes unwissen über fotografie und null...
    • Boris Beluga: “ohne jegliche Anzeichen erotischer Mentalkraft” Das ist eine Formulierung, die ich mir merken werde.
    • Küti: nicht dass es hier korinthenkackerei ausartet, aber wie die dame höchstselbst bei amtsantritt des gatten verkündete, wolle die familie gar nicht ins...
    • Leonie: Ich meine gelesen zu haben, dass die Familie nicht dort einzieht. Wohnen werden sie einer Dienstvilla, nicht im Schloss. Für Verwirrung sorgt immer...
    • jost: katja, es ist bellevue. villa hammerschmidt klingt zwar hammermäßig besser, war aber der sitz des buprä in bonn.
    • Das Sakko: Was bedeutet “erwachsen”?
    • dissi: sieht aus wie eine nette mischung aus prenzlauer berg und kreuzberg (trotz unsympathischer fussball-hysterie, die es in berlin und jedem wesentlich...
    • brooklynatic: geil!
    • Johnny Profane: HAMMER !!!!!!!!!!!!
    • The Hank of Hearts: Hast du nicht mal gesagt du magst keinen Free Jazz…?
    • N-SOULer: Ja Katja , die haben mal im Cookys gespielt , die wurden aber , glaube ich mich zu erinnern , nie richtig verstanden , viel zu schräg .WIe das halt...
    • Jörg: Stomachaches? Sind die Stomach Mouths gemeint? Die hatte ich mal Mitte/Ende der 80er in Hamburg in der Fabrik gesehen. http://www.youtube.com/watc...
    • Karla Orange: Feiner Appetizier, sehr schöne Fotos. Aber die Leser dann hungrig zurück lassen, selbst eine überdekorierte Pizza schmatzend… Das ist...
    • verena: miranda july finde ich auch toll. vor geraumer zeit lieh mir eine freundin den erzähl-band “10 wahrheiten” (aus dem du ja in deinem...
    • tr: “Das ist Demokratie, langweilig wird sie nie.” Andreas Dorau und die Bruderschaft der kleinen Sorgen Auf dem Cover der 1988 erschienenen...
    • Das Sakko: Der Buchtitel ist toll, ich würde es lesen. Schreib mal!
    • der stille poet: Drei attraktive und gescheite Frauen (Margot Käßmann, Ursula von der Leyen und Lena Meyer-Landrut) machen das als spröde und provinziell...
    • ulrike fischer: ach kullmann, diese ganze rücktreterei ist so was von verlogen! können die jungs keinen glanz mehr ernten, wandern sie ab. in die wirtschaft,...
  • Apropos: Soul


    Heute spielen wir eine Herdplatte

    January 26th, 2010 — 1:46pm

    soulkitchen

    ♫ Dorothy Prince: I lost a love

    Dieser Blog-Eintrag ist eine Auftragsarbeit und wurde  – ob Sie’s glauben oder nicht – erstellt auf Anfrage eines echten Ministeriumssprechers: auf Anfrage des sympathischen A.B. nämlich.  A.B. wollte wissen, ob ich den neuen Fatih Akin-Film “Soul Kitchen” schon gesehen habe und was ich davon halte, unter besonderer Berücksichtigung des Soundtracks. Wie der A.B. auf solch eine Frage kommt? Ich kann es mir nur so erklären: 1.) Der Film spielt in Hamburg. 2.) Fatih Akin soll bei mir um die Ecke in Ottensen wohnen. 3.) Es geht im Film um Soul-Musik. Meine Antworten fallen jedoch ernüchternd aus: 1.) Nein, ich habe den Film noch nicht gesehen und gehe davon aus, dass ich ihn mir auch nicht mehr ansehen werde, denn irgendwie interessiert er mich nicht. 2.) Fatih Akin ist mir noch nie begegnet. 3.) Die Soundtrack-Playlist habe ich bei Amazon schnellgecheckt – und habe befunden, dass ich das Doppelalbum nicht brauche. Tja: Auch angesichts eines Ministerialratspräsidenten knicke ich nicht ein, sondern bleibe bei der Wahrheit, immer schön den Kopf oben behalten, gerade den Autoritäten gegenüber. Da der A.B. aber wirklich ein angenehmer Mensch ist, habe ich ihm zuliebe nun meine persönliche Seelenküche fotografiert (oben) und ein besonders seelenvolles Stück aus meinem Privatarchiv zum Vorspielen ausgewählt: Dorothy Prince beklagt eine verlustig gegangene Liebe. Nicht, dass diese Auswahl nun irgendetwas Spezielles bedeuten würde, es ist bloß ein fantastisch würdevoller Soul-Song, ein zwar schlichtes, aber doch richtig dickes Stück, und, ganz allgemein gesprochen: Wir alle kennen ja doch Momente im Leben, in denen man so, und zwar genauso und nicht anders singen möchte – behaupte ich hier und heute.

    2 Leserbriefe | Euphorie im Alltag

    Das menschliche Gehirn

    January 20th, 2010 — 10:30pm

    tja1

    ♫ Joe Bataan: Special Girl

    Ich möchte niemanden in die Irre führen (wirklich nicht), darum sage ich es gleich: Die Überschrift hat mit diesem Journal-Eintrag nun wirklich gar nichts zu tun. Es geht heute nämlich ausnahmsweise um nichts Besonderes. Nur kurz anmerken möchte ich, dass ich – nach dem Daten-Crash, den diese Seite erlitten hat – nun also alle ehemals hier archivierten Texte einzeln aus dem Back-up-Wust friemeln und mich Fall für Fall entscheiden muss, ob es die Mühe lohnt, das jeweilige Stück noch einmal neu zu formatieren, gegebenenfalls mit einem Bild zu versehen und in den Stand der Re-Veröffentlichung zu versetzen. Beim Text über die Zürcher Langstraße unten ist das der Fall: Er gefällt mir immer noch recht gut, und da die Stadtsoziologie sich für mich mehr und mehr vom bloßen Interesse zu einer Art, nun ja, Leidenschaft entwickelt (siehe auch den aktuellen Fall Altona), kommt der alte Text mir gerade (wieder) recht. Abgesehen davon, möchte ich Sie mit drei Sachverhalten vertraut machen: 1.) Ich habe dieser Tage wirklich absolut gar keine Zeit fürs Internet, halte mich aber zu wenig daran. 2.) Am Wochenende soll der Winter von derzeit roundabout null auf bis zu minus 15 Grad zurück-einbrechen. 3.) Daher lasse ich Ihnen, wie neulich schon, ein warm vor sich hin dängelndes Latin-Stück da. Guten Abend.

    4 Leserbriefe | Euphorie im Alltag

    Altona zum Anfassen (3)

    January 10th, 2010 — 5:12pm

    piratos2boogaloopowwow
    ♫ Willie Rosario: Shining Knight

    Winter halt. Er kommt mir gerade recht. Beim sonntäglichen Versorgungsspaziergang zum Schmuddelkiosk meines Vertrauens habe ich soeben ein weiteres Piratos-Piece fotografiert, den Afro-Ritter oben. (Wie auch für das Bild des kleinen Jungen unten gilt: Ganz sicher bin ich mir nicht über den/die Urheber.) Die zweite Aufnahme, das schön angezogene Schwarzweiß-Paar, stammt vom Cover einer Schallplatte, die ich mir unlängst zugelegt habe: “Boogaloo Pow Wow. Dancefloor Rendez-vous in young Nuyorica”, ein Doppelalbum mit Latin-Soul-Stücken der späten 60er, New York-Stil, erschienen auf dem mir bis dato unbekannten Label “Jons Honest Records” (Ladbroke Grove, London, England). Latin-Sound ist definitiv eine meiner Rand-Lieben. Draußen dick Schnee und ein eisiger Wind, drinnen Conga-Geplänkel, Midtempo. Das passt sehr gut zusammen.

    2 Leserbriefe | Euphorie im Alltag

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