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Katja Kullmann

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Apropos: Zeit


Liebe über 38 und andere schöne Themen

February 22nd, 2010 — 9:01pm

38love3

♫ Jackey Beavers: We’re not too young to fall in love

Hätte der Tag mehr als diese kläglichen 24 Stunden und/oder bekäme ich Geld dafür, ich würde etwa über dies hier bloggen (Irrealis): *** Jubiläum: ein Jahr außerhalb Berlins *** Jubiläum: ein Jahr innerhalb Hamburgs  *** Liebe über 38 – Ursache, Prinzip und Wirkung ***  Der Songzeilen-Gedanke „All my ex-es live in Texas. That’s why I hang my hat in Tennessee.” *** Die Behauptung „Optimism is overrated.“ *** Neu gelernte oder frisch erfundene Begriffe wie „Friedenspflicht“, „Ingenieurs-Appeal“ „underwhelmed“ und „Profilbildunsicherheit“ ***  Der moralphilosophische Mehrwert der Don Quixote & Dulcinea-Geschichte *** Spiegel-Neuronen, Mentalisierung, Theory of mind *** Face Swapping: Was ist bei Boris und Lilly Becker passiert? Wie lange sind die jetzt zusammen? Ein dreiviertel Jahr? Sie sah schon kurz vor der Hochzeit aus wie sein zerrupfter kleiner Bruder, und nun, nach der Schwangerschaft, wie seine Tochter Anna mit irgendwie 42 Jahren, vielleicht kurz vor einer Detox-Kur. Wie macht der das? Pure Willenskraft? Gen-Morphing? Und, jenseits der Prominenten-Welt: Gibt es sie wirklich – Männer, an deren Seite selbst die schönsten Frauen rasend schnell verwelken? To the young girls out there -  from an adult woman: Heirate niemals einen, der Sachen mit Dir macht, die dauerhaft Deine Mundwinkel senken. Schick’ so einen weg. Bleib’ im Zweifelsfall lieber allein, nimm Dir Zeit für Yoga und solchen Quatsch, meinetwegen auch: Zeit für etwas Körperpflege in Deinem Single-innen-Bad. Schmier’ Dich dort in Ruhe (und zu schöner Musik!) mit Apfelduftcreme ein, bis der nächste um die Ecke kommt. Und nimm dann einfach den, mit dem Du glücklich bist. Wenn es einer ist, der zu Dir passt, dann musst Du Dich und Deine Freunde nicht fragen: “Wie hat er das wohl gemeint? Glaubst Du nicht auch, dass er  Blockaden aus der Kindheit hat?” Wenn es einer ist, der zu Dir passt, dann macht er Dein Leben interessanter und leichter, im besten Fall auch tiefer (und Du seins auch), auf keinen Fall aber mühsamer und verwickelter (und Du seins auch nicht). *** Das Wetterkollektiv bei Frost- und Tau-Lage *** Unfreiwillige Gewichtszunahme: Wie und warum eine Festanstellung das Körpergewicht hebt *** Überhaupt: Teigwaren im Winter *** Warum es eines Tages nicht länger bedauerlich ist, nie in einer Band gespielt zu haben ***  Der Hedonismus, Dein Freund, Dein Helfer, der Feind Deines Strebertums, der Sozialpädagoge, der Dir vorschlägt eine lustige Collage aus so genanntem Wohlstands-Müll zu bauen, Deine Eislauftrainerin mit ukrainischen Wurzeln, der Elefant in Deinem Porzellanladen, der Mensch, der Dir jedes Jahr zu Weihnachten eine “long time no see”-SMS sendet, der Kanzler, den Du nicht gewählt hast, Dein Bewährungshelfer und Ghost Writer *** Und wie immer wäre da noch vieles mehr.

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Du meine Güte:
Es sind wieder GUS GUS-Wochen

January 29th, 2010 — 9:00pm

Es muss zwischen 1999 und 2002 gewesen sein, als ich die isländische Kapelle Gus Gus erstmals (und zufällig) live sah: In Köln, als Vorgruppe von Moloko, in deren Sängerin Roisin Murphy ich mich damals verknallte. Jedenfalls: Gus Gus ist eine der atypischsten Musiken (atypisch für meinen eigentlichen Geschmack), ist also eine der atypischsten Musiken, die ich freiwilig und gern höre (und besitze). Und: Irgendwann seit jenem Konzert vor rund zehn Jahren sind es stets spezielle Zeiten, in denen Gus Gus mir besonders auffällig liegt. (Es ist gerade die ungefähr vierte große Gus Gus-Welle für mich.) Ein Grund, Ihnen die Kapelle hier mal vorzustellen. Insbesondere das Live-Video oben, “Believe”, lege ich Ihnen ans Herz. I’M NO JESUS, BUT I’M CLOSE TO HIM, singt er.  Doch um das bisschen Text geht es mir gar nicht, es geht hauptsächlich um den SOUND. Ja, das Stück oben dauert 10 Minuten, und ich empfehle, bis zum Schluss dran zu bleiben. Fragen Sie mich bitte nicht, warum. Ich kann es nicht erklären, und ich kenne mich mit dieser Art Musik überhaupt nicht aus, sie gefällt mir eigentlich gar nicht, im Grunde habe ich sogar etwas dagegen. Außer, dass Gus Gus zu den Top Ten-Kapellen aller Zeiten zählen, aus meiner Sicht.

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Das menschliche Gehirn

January 20th, 2010 — 10:30pm

tja1

♫ Joe Bataan: Special Girl

Ich möchte niemanden in die Irre führen (wirklich nicht), darum sage ich es gleich: Die Überschrift hat mit diesem Journal-Eintrag nun wirklich gar nichts zu tun. Es geht heute nämlich ausnahmsweise um nichts Besonderes. Nur kurz anmerken möchte ich, dass ich – nach dem Daten-Crash, den diese Seite erlitten hat – nun also alle ehemals hier archivierten Texte einzeln aus dem Back-up-Wust friemeln und mich Fall für Fall entscheiden muss, ob es die Mühe lohnt, das jeweilige Stück noch einmal neu zu formatieren, gegebenenfalls mit einem Bild zu versehen und in den Stand der Re-Veröffentlichung zu versetzen. Beim Text über die Zürcher Langstraße unten ist das der Fall: Er gefällt mir immer noch recht gut, und da die Stadtsoziologie sich für mich mehr und mehr vom bloßen Interesse zu einer Art, nun ja, Leidenschaft entwickelt (siehe auch den aktuellen Fall Altona), kommt der alte Text mir gerade (wieder) recht. Abgesehen davon, möchte ich Sie mit drei Sachverhalten vertraut machen: 1.) Ich habe dieser Tage wirklich absolut gar keine Zeit fürs Internet, halte mich aber zu wenig daran. 2.) Am Wochenende soll der Winter von derzeit roundabout null auf bis zu minus 15 Grad zurück-einbrechen. 3.) Daher lasse ich Ihnen, wie neulich schon, ein warm vor sich hin dängelndes Latin-Stück da. Guten Abend.

4 comments » | Blog "Euphorie im Alltag"

     

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