• Molly und ihre Mädchengang

    Ein sehr schöner Bildband ist jetzt im Heidelberger Kehrer Verlag erschienen, der sich seit seiner Gründung 1995 auf Kunst- und Fotografiebücher spezialisiert. Für die Rubrik Bildwelten in der taz am wochenende habe ich einen kurzen Text darüber geschrieben – unter der Überschrift MOLLY UND IHRE MÄDCHENGANG. Die Fotos in dem Buch stammen von der New Yorker Fotografin Karen Marshall. Dies ist eines meiner Lieblingsmotive – besagte Molly ist die junge Frau links, im Karohemd: Und dies ist mein kleiner Text dazu: MOLLY UND IHRE MÄDCHENGANG Verwirrende, schwierige, aufregende Jahre sind es, zwischen später Kindheit, Pubertät und frühem Erwachsensein. So vieles geschieht zum ersten Mal: das erste Ausgehen, der erste Rausch,…

  • Kleine Stinkefische, große Liebe

    … lautet die Überschrift eines sehr kleinen, sehr albernen Texts über eine frei (von mir) erfundene Silvestertradition. Pünktlich am 31.12.2021 ist er im Genussressort der taz am wochenende erschienen, online steht er bei taz.de. Frohes neues Jahr, bei der Gelegenheit! Und ein vertrauliche Anmerkung: Nun, drei Tage nach Erscheinen jenes durch und durch harmlos angelegten Textleins, halte ich es für möglich, dass es sich um eine Art unbewusste Reaktion, um eine gewisse Art von Verarbeitung dessen handelt, was man im vergangenen Jahr so alles an Verschwörungsbullshit zu hören und zu lesen bekam. Der Text ist, sozusagen, eine Zurückverschwörung, doch doch, ich glaube, das spielt mit. Dies sind beziehungsweise waren sie…

  • Ein Vierteljahr Vorfreude

    Okay, es ist eine merkwürdige Zeit – zwischen „wegschicken“ (als Textdatei also Datensatz) – und „geschickt bekommen“ (als fertiges Buch, also Ding, Gegenstand, etwas zum Anfassen, Hinstellen, Abstauben). Im März erscheint also Die Singuläre Frau, hatte ich das schon erwähnt? Falls jemand es sich schon notieren mag, die ersten drei Veranstaltungen sind gebucht: Freitag, 18. März, 17 Uhr, bei der Leipziger Buchmesse. Sonntag, 20. März, 10 Uhr, im Dresdner Hygienemuseum. Und am Dienstag, dem 12. April, um 20 Uhr die sozusagen offzielle Premiere bei Literatur Live im Berliner Pfefferbergtheater, moderiert von der fantastischen Bettina Rust. Am Horizont lauert Omikron, ja ja, ich weiß, bleibe einstweilen aber optimistisch, na klar! Immer…

  • 10+1-Jahre-„Drecksack“-Gala in Kreuzberg

    Der DRECKSACK, die Lesbare Zeitschrift für Literatur, herausgegeben vom Berliner Schriftsteller Florian Günther, lädt zu einer „10+1 Geburtstagsschau“ am 27. Oktober 2021 im sozusagen legendären SO36 in Berlin-Kreuzberg. Verschiedene frühere und aktuelle Drecksack-Autorinnen und -Autoren lesen dort, etwa Franziska Hauser, Bert Papenfuß, der Jörg-Fauser-Biograf Matthias Penzel, und auch ich habe die Ehre, einen kleinen, nun ja, Überraschungstext vorzutragen. Sei’n Se nich schüchtern, sei’n Se dabei! (Was es mit dem Drecksack auf sich hat, habe ich vor ein paar Jahren hier mal aufgeschrieben.)

  • „Back to normal?“-Diskurs am Berliner Brecht-Haus

    BACK TO NORMAL? heißt beziehungsweise hieß eine kleine Diskursreihe, die von April bis Juni 2021 im Literaturforum im Brecht-Haus (siehe oben) lief und von mir kuratiert und moderiert wurde. Eines der Wörter, die die Corona-Ära prägen, ist die Normalität: „Wann kehren wir zurück zu Normalität?“, fragen Medien und Menschen, und: „Müssen wir uns dauerhaft an eine neue Normalität gewöhnen?“. So innig die Normalität dieser Tage beschworen, vermisst, ersehnt oder auch verflucht wird, so unklar ist: Was ist mit dieser Normalität eigentlich gemeint? Die Programmreihe „Back to normal?“ diskutiert an insgesamt sechs Abenden, jeweils ab 20 Uhr, mit wechselnden Gästen die Problematik des Normalitätsbegriffs. … hieß es in der Ankündigung des…