„Back to normal?“-Diskurs am Berliner Brecht-Haus

BACK TO NORMAL? heißt beziehungsweise hieß eine kleine Diskursreihe, die von April bis Juni 2021 im Literaturforum im Brecht-Haus (siehe oben) lief und von mir kuratiert und moderiert wurde.

Eines der Wörter, die die Corona-Ära prägen, ist die Normalität: „Wann kehren wir zurück zu Normalität?“, fragen Medien und Menschen, und: „Müssen wir uns dauerhaft an eine neue Normalität gewöhnen?“. So innig die Normalität dieser Tage beschworen, vermisst, ersehnt oder auch verflucht wird, so unklar ist: Was ist mit dieser Normalität eigentlich gemeint? Die Programmreihe „Back to normal?“ diskutiert an insgesamt sechs Abenden, jeweils ab 20 Uhr, mit wechselnden Gästen die Problematik des Normalitätsbegriffs.

… hieß es in der Ankündigung des Literaturforums. Kaum war die kleine Reihe gestartet, gab die AfD ihren Wahkampfslogan bekannt: Deutschland, aber normal.

Zur Erinnerung an die inspirierenden Gespräche hier ein Backstage-Foto vom Abschlussabend, mit den Schriftsteller-Freunden Thomas Meinecke und Jörg-Uwe Albig.

Ein herzliches Merci nochmals auch an alle anderen Gäste, zuschauend (Corona-bedingt überwiegend via Streaming) – oder als Gesprächspartnerinnen und -Partner, und zwar in folgender alphabetischer Reihenfolge: Asal Dardan, Linus Giese, Nora Gomringer, Dilek Güngör, Florian Günther Christoph Höhtker, Jürgen Link, Simone Meier, Thomas Meinecke, Katja Oskamp, Leif Randt, Emilia Roig, Holger Schulze und Jackie Thomae. (Drei vier Beweisfotos finden sich hier.) Ein warmes obrigada selbstverständlich auch an das immerwache, immer freundliche Team vom Brecht-Haus. Bis … dann mal wieder!