Werte BesucherInnen,

am 25. Mai tritt ein neues Gesetz in Kraft, es trägt einen ziemlich klarsichthüllenhaften Namen, unter diesem Link können Sie das Wichtigste darüber erfahren.

Jenes Gesetz macht nun seit Wochen die, äh, Blogosphäre (was für ein albernes Wort, aber wirklich!) nervös, mehr noch, im Grunde hat jedeR WebseitenbetreiberIn jetzt damit zu tun, FreiberuflerInnen, Gewerbetreibende, Unternehmen, alle. Auch in meinem Bekannten- und Freundeskreis ist jenes Gesetz nun wirklich ein großes Thema. Und was mich selbst bzw. was das bescheidene Internet-Beet katjakullmann.de angeht, kann ich nun vermelden: Ich habe entsprechende Vorkehrungen getroffen, Änderungen vorgenommen, einiges minimal umprogrammiert (alles weitgehend backstage).

Diese Webseite ist und bleibt also komplett ungefährlich, und zwar für alle Beteiligten.

Zwei sichtbare Veränderungen gibt es:

a) Das Kontaktformular ist abgeschafft (man könnte mir deshalb ab dem 25.5. nämlich unlauteren Datenklau vorwerfen oder etwas in der Art). Die Kontakt-E-Mail-Adresse (falls jemand mir einen millionenschweren Auftrag, eine Premium-Panel-Einladung oder Vergleichbares zukommen lassen möchte) ist die alte, sie findet sich weiterhin z.B. unter dem Link Kontakt. Man muss sie halt abschreiben oder copyen & pasten und dann mit dem eigenen gewohnten Mailprogramm eine Nachricht “von außen” an mich schicken. Mein extrem smartes Über-Ich sagt dazu: Herrje, so ham’s die Menschen im 20. Jahrhundert ja auch gemacht, und sie sind auch nicht dran gestorben.

b) Youtube- oder andere Videos darf ich hier wohl nicht mehr direkt auf meiner Seite abspielen, darf sie also nicht mehr embedden. Denn Youtube treibt womöglich Schindluder mit den Daten seiner BetrachterInnen. Genau darum geht es in dem neuen Gesetz. Eigentlich ja gut. Wobei jenes Gesetz jetzt allerdings zunächst erst mal zur Folge hat, dass kleine WebseitenbetreiberInnen wie ich vorsichtshalber die Finger davon lassen sollten, von den Youtube-Videos. In dem Moment, da ich eines hier embedde, könne man juristisch in Frage stellen, ob ich mich damit nicht des “Datenklaus zweiter Ordnung” schuldig machen würde – jetzt mal grob gesagt – so weit ich es verstehe – und so könnte ich deshalb also verklagt werden – was, wie man immer wieder hört, ganz schön teuer ist. Während Youtube an sich allerdings … vermutlich fröhlich weitersendet, auch nach dem 25.5., denn Youtube is just too big, womöglich, um es auf die Schnelle zu verklagen. Naja, bitte zitieren Sie mich nicht damit! Ich habe im Grunde keine Ahnung. Wirklich nicht. Und allerdings noch weniger Lust auf rechtlichen Ärger.

Daher: In Zukunft KEINE VIDEOS mehr hier direkt zu sehen.

ÄTZEND!

Wenn ich das mal so in den Saal werfen darf.

Daher auch das Foto oben: eine Miniatur-Discokugel, die an einem rostigen Nagel an einer meiner Balkonwände hängt – reichlich angestaubt, vom vergangenen Winter, den sie dort tapfer ausgeharrt hat.

Wenn das jetzt kein veritables MOODBILD ist, dann weiß ich auch nicht.

Musik jetzt also nur noch als Textlink, als unterstrichenes Wort, das Sie dann gegebenenfalls auf eigene Gefahr anklicken müssen – es wird dann ein zweites Browserfenster aufgehen.

So wie hier jetzt:

Hans Unstern: “Be my parachute”– im Remix von Pudel-Affiliate Viktor Marek

Einfach ein ca. 6 Jahre altes Liebligslied aus Hamburg noch.

Pfff.
Internet.

Immer die Ihre:
KK

May 14, 2018