Oben sehen Sie eine handschriftliche Notiz des Schriftstellers Wolfgang Welt (1952-2016). Sie ist, mit etlichen anderen Materialien aus Welts Nachlass, Büchern, Briefen, Plattencovern, noch bis zum 18. November in der Ausstellung Aber ich schrieb mich verrückt im Heinrich-Heine-Institut in Düsseldorf zu besichtigen.

Ebendort hatte ich gestern Abend die Ehre, ein Referat über Welts recht spezielles Verhältnis zu Frauen im Allgemeinen und Besonderen zu halten. Die zugegebenermaßen steile These, die ich dabei vertrat, man könnte auch sagen: die Lesart, die ich für Welts Texte vorschlug, lautet: Wolfgang Welt war ein verkappter Radikalfeminist. Über jene These (die ich erstmals 2013 in diesem Buch aufwarf) ergab sich dann noch ein angeregtes freundliches Gespräch mit dem Publikum im Saal – ein sehr interessantes Gespräch, denn es waren auch verschiedene WeggefährtInnen, Bekannte, gar Verwandte von Wolfgang Welt gekommen.

Welts schwer sympathische Schwester Gabriele sowie der Welt-Kurator am Heinrich-Heine-Institut, Martin Willems, und die Schriftsteller Frank Goosen und Enno Stahl und ich setzten das Geplauder schließlich noch in einer Kneipe fort (und kamen dabei u.a. zum Schluss, dass Benennungen wie “RuhrgebietsautorIn” immer schwierig bis komplett bescheuert sind).

Ein schöner Abend war es jedenfalls. Meinen Dank und ganz herzliche Grüße sende ich an die oben genannten Personen – sowie an den freundlichen Omo und an den Filmemacher Claus Bredenbrock, zwei weitere Wolfgang-Welt-Bekannte, mit denen ich gestern kurz plaudern konnte – außerdem an die Welt-Bekannte aus Bochumer “Zeche”-Nächten Barbara Luther und die Übersetzerin und frühere Welt-Lektorin bei Heyne, Theda Krohm-Linke, mit denen ich vielleicht noch mal einen Kaffee oder ein Glas Irgendwas trinken gehen werde, wenn es sich mal ergibt – sowie an den supersympathischen und sehr freundlichen Nachtportier im hübschen Hotel XY!

♫ ♫ ♫ Die Musikauswahl … ergibt sich hier nun ganz von selbst, logisch.

Weitere Details können Sie der, äh, Bildergalerie unten entnehmen (zum Vergößern einfach anklicken).

(( (HTML/CSS-mäßig bilde ich mich ja immer gern ein bisschen fort — und dies ist jetzt der erste Blog-Beitrag, den ich live aus einem fahrenden Zug poste (oh je, hoffentlich verwackelt und verwischt nicht alles ….) — inzwischen habe ich mir hier jedenfalls ja fast schon My Own Private Instagram gebaut, hihi — aber den iconic turn besprechen wir ausführlich dann vielleicht ein anderes Mal.))))

Immer die Ihre: KK

October 31, 2018