Florian Günthers Name ist auf dieser Webseite hier schon öfters aufgeploppt.

Oben sehen Sie eines seiner Bücher, die Gedichtsammlung Ausgemistet – sowie die Startseite zu einem großen Porträt über Florian Günther, geschrieben von Andreas Hergeth, mit Fotos von Sebastian Wells – auf Papier zu lesen in der aktuellen taz am wochenende, online (da leider ohne all die Spitzenfotos) bei >>> taz.de.

Der Schriftsteller und Fotograf Florian Günther, aus der DDR stammend, hat 2010 den DRECKSACK gegründet, die Lesbare Zeitschrift für Literatur, die sich langsam, aber sicher wachsender Aufmerksamkeit erfreut – was wiederum mich sehr freut.

Denn erstens lese ich sie immer wieder gern. Hier die Webseite mit allen Infos über die Zeitschrift und Florian Günthers sonstiges Werk.

Zweitens habe ich selbst schon 2, 3 Texte im DRECKSACK veröffentlicht. Darunter dieser Lieblingstext über meine zeitweise aufflammende (Über-)Identifikation mit Jörg Fauser: BEING FAUSER sowie diese Berliner Realwelt-Skizze von 2012: WIE FERTIG KANN MAN SEIN, EY? .

Drittens habe ich, das darf ich hoffentlich anmerken, ohne allzu wichtigtuerisch daher zu kommen, selbst auch schon verschiedenes dazu beigetragen, dass der DRECKSACK und Günther himself ein bisschen bekannter werden. Vor vier Jahren, 2014, schrieb ich ebenfalls ein großes Porträt über ihn (ich glaube fast, ich war die Erste, die das je für eine überregionale Zeitung tat, es war im Freitag): “Ich bin süchtig nach der Realität” . Hier im Blog erwähnte ich den Mann & die Zeitschrift auch gelegentlich (zuletzt im Januar 2018 und im Oktober 2017). Und gerade neulich, im April, hatte ich ihn als Diskussionsgast zum Podium “Drecksarbeit. Erkundungen im neuen Proletariat” beim taz.lab im Berliner Haus der Kulturen der Welt (HKW) eingeladen.

Knarzige Type, knarzige Gedichte, knarzige Zeitschrift.
Das hat meine Sympathie, irgendwie.

Immer die Ihre: KK

August 19, 2018