Foto: nach den CC-Gepflogenheiten vom Flickr-Account von Jon Pine entliehen; es zeigt Mark E. Smith im Jahr 2010 bei einem Konzert in Wakefield / West Yorkshire.

Nun sterben sie.
Sozusagen: reihenweise.

Mark E. Smith has left the building.

Von den ca. 331 The Fall-Alben besitze ich auf Vinyl nur zwei. Von den ca. 14.675 Mark-E.-Smith-Live-Auftritten habe ich nur einen miterlebt (in der Volksbühne vor einigen Jahren, ca. 2007, als er als Überraschungs-Star-Gast bei einer Konzertnacht der Monks plötzlich auf der Bühne auftauchte). Von den ca. 277 nun erschienenen Nachrufen kann ich den schönsten oder gescheitesten gerade nicht ausmachen, sie alle haben wohl recht. Es gibt jedenfalls sehr viele andere, die sich sehr viel intensiver und leidenschaftlicher mit seinem Schaffen befasst haben.

So beschränke ich mich hier auf eine Verbeugung in Respekt – und lasse mein gerade spontan gewähltes aktuelles “Lieblingslied von The Fall” laufen. (Merke: Man kann kein “Lieblingslied von The Fall” haben, allein schon, weil es mehrere Zehntausend The-Fall-Lieder gibt. Immer gut sind etwa dies hier und das hier.)

Ach. Möge Mark E. nun andernorts so Smith-ig-gallig herumpunken.

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FUSSNOTE FÜR DIE-HARD-DETROIT-FANS NOCH:

In den Rasenden Ruinen sind The Fall erwähnt, tatsächlich, allerdings nur flüchtig. Auf S. 41 – es geht da um eine Zufallsbekannschaft, die ich im Detroiter Nachtleben machte, um eine junge Frau namens Heather:

Etwas an Heather macht mich aggressiv. Dabei ist es eine wirklich freundliche Person, eine gebildete, aufgeschlossene junge Frau, die »fast alle Platten von The Fall« besitzt, »auch wenn es keine Frauen-Band ist«.

January 28, 2018