Vor anderthalb Jahren habe ich mich schon einmal öffentlich mit dem US-amerikanischen Schriftsteller Sinclair Lewis (1885-1951) beschäftigt – damals sprach ich bei Deutschlandfunk Kultur über seinen Roman “It can’t happen here” (“Das ist bei uns nicht möglich”) von 1935, der nach der Wahl des Immobilienunternehmers Donald Trump zum US-Präsidenten unverhofft wieder viele LeserInnen fand.

Jetzt ist in der schönen, kleinformatigen, aber hübsch ausgestatteten (mit Bändchen!) Klassiker-Bibiliothek des Manesse Verlags auch Lewis’ Roman Main Street wieder erschienen, brillant übersetzt von Christa E. Seibicke.

Für die taz habe ich eine Rezension darüber geschrieben, soeben in der taz am wochenende erschienen (nur 6.200 Zeichen lang, sie hätte mindestens 9.000 Zeichen fassen müssen, denn der Roman selbst fast an die 1.000 Seiten, und es hätte noch so viel mehr gesagt werden müssen, zu Buch und Autor, ach, das Kürzen war eine Qual).

STADT, LAND, FRAU lautet der Titel meines bescheidenen Zeitungstexts. Knallerthese darin: Sinclair Lewis war ein glühender Feminist.

Der Text ist online bei taz.de zu lesen oder hier bei uns im Kullmann-Archiv.

Es grüßt: immer die Ihre

June 2, 2018