Oben sehen Sie den Soziologen Stuart Hall – einen ganz entscheidenden Lehrer in meinereiner Geistesgeschichte. (Mehr zum Motiv am Ende dieses Blogs.)

Sehr, wirklich sehr sehr gespannt bin ich auf ein Podiumsgespräch, das ich am 2. August im Haus der Kulturen der Welt (HKW) in Berlin moderieren darf.

Debating Brexit lautet der Titel der Veranstaltung, in der Ankündigung heißt es:

Vielerorts und vielförmig wurde über die Gründe für den Austritt Großbritanniens aus der EU gestritten. Auch die HKW-Dachterrasse wird nun zur Bühne der Debatte; dabei im Fokus: Klassenpolitik. Mit einem nuancierten Blick auf die Rolle der britischen Arbeiterklasse.

Diskutieren werden diese zwei DenkerInnen:

Die britische Historikerin Rhian E. Jones – die eine strikte Brexit-Gegnerin ist und sich eingehend mit dem politischen Gehalt sogenannter Pop(ulär)-Kultur beschäftigt.

Sowie der Politikwissenschaftler Philip Cunliffe – der den Brexit befürwortet und dabei für sich in Anspruch nimmt, dies aus “linker Perspektive” zu tun, als sogenannter Lexiteer (wie sich auch die Brexit-BefürworterInnen etwa im Lager der Labour Partei bezeichnen).

Das Podiumsgespräch ist Teil des rund dreiwöchigen Festivals Wassermusik, das nunmehr zum elften Mal im HKW stattfindet (vom 27.7. bis zum 18.8.), diesmal unter der Brexit-befürchtenden Überschrift (sie ähnelt einer Liebeserklärung) Goodbye UK – and Thank You for the Music.

Diverse Musik-Acts sind dabei (etwa Matthew Herbert’s Brexit Big Band und Scritti Politti). Und es werden etliche Filme gezeigt, die ich mir am liebsten alle ansehen würde – dabei teilen sich Platz Eins meiner Must-See-Liste gleich zwei Filme: The Stuart Hall Project (von dem das Motiv oben entliehen ist, am 9.8.) sowie, natürlich, die Young Soul Rebels (am 17.8.).

Ich glaube, das alles wird sensationell interessant.
Komm’ ‘Se ‘rum!

Immer die Ihre: KK

July 18, 2018