Bom Dia, werte Gewächse da draußen an den Flachbildschirmen, Palms und Phones.

Des Portugiesischen bin ich ganz und gar nicht mächtig.

Und das nicht leider.

Sondern glücklicherweise.

Ich halte das Portugiesische für die mit Abstand schönste Sprache, es klingt nach einer königlich-roughen Mischung aus Spanisch, Französisch, Italienisch, irgendetwas Slawischem und irgendetwas Außerirdischem. Die Kombination aus hart und verschlingert gefällt mir außerordentlich gut. Ich verstehe so gut wie nada – und empfinde das als überaus reizvoll, angenehm, schön.

Ebendarum (aber nicht nur darum) fahre ich demnächst mal wieder hin. Nach Portugal. Yay! (< Portugiesisch für Juhu!).

Zur Einstimmung, aus Vorfreude schaue ich mir gerade die Revolutionsnachrichten von 1974 immer wieder an, aus denen der Screenshot oben stammt.

Und mit diesem herrlich unverständlichen Palaver, das der sympathische Nachrichtensprecher da verlauten lässt, verabschiede ich mich hiermit– frisch geduscht, anständig angezogen, herzlich wie immer – in meinen persönlichen Offline-Monat des Jahres 2018. “September” ist nur ein anderes Wort für “Sendepause”. Wir sehen uns im Oktober wieder, hoffe ich, das wäre doch schön.

Immer die Ihre: “Katja Kullmann” (< so heiße ich, laut Google-Translator, auf Portugiesisch, hihi)

August 31, 2018