Singuläre „Sternstunde(n)“ in der Schweiz (und auch sonst)

Soeben erfuhr ich, dass die SINGULÄRE FRAU knapp 8 Wochen nach ihrem Erscheinen in die 3. Auflage geht. Das ist natürlich fantastisch – und überwältigt mich, ihre Schöpferin, beinahe. Das anhaltende Interesse, die vielen Leserinnen-Zufschriften, die schönen Veranstaltungseinladungen … auf all das hatte ich gehofft, claro. Dass es aber so dick kommt, damit hätte ich nicht gerechnet. Ein angenehmes Gefühl, eine freundliche Bestätigung ist das – Bestätigung dafür, dass die Gedanken, die ich mir gemacht habe, so verkehrt offenbar also wirklich nicht sind – und dafür, dass es tatsächlich viele Frauen dieser Sorte gibt (ich habe es nicht nur fantasiert, juhu!) – und dafür, dass meine Methode des Schreibens, der Kullmannsche Essayismus, offenbar doch irgendwie taugt. (Ja, während des Schreibens kann eine Schreibende durchaus auch mal böse daran zweifeln, schlimm ist es oft, das Schreiben, davon erzähle ich ein anderes Mal vielleicht.)

Oben sehen Sie mich an einem Talkshow-Tisch, im Gespräch mit dem befreundeten Schriftsteller Daniel Schreiber, der sich in seinem (noch viel erfolgreicheren) Buch Allein ebenfalls Gedanken übers Singuläre Leben gemacht hat, aus Sicht eines alleinlebenden homosexuellen Mannes. Wir waren unlängst zusammen in die wirklich tolle Sendung „Sternstunde Philosophie“ des Schweizer Fernsehens geladen und hatten die Ehre und das Vergnügen mit der ungeheuer sympathischen Gastgeberin Barbara Bleisch eine Stunde lang über die Pros und Cons des Singulären zu sprechen. Das Video gibt’s bei Youtube:

Und auch sonst tut sich pressemäßig weiterhin sehr viel – insbesondere in der Schweiz, ha! Die Zürcher Kulturkritikerin Nora Zukker hat die Singuläre Frau noch einmal ausführlich für den Zürcher Tagesanzeiger besprochen. Auch in der Basler Zeitung, im Bund, dem Thuner Tagblatt und in der Berner Zeitung fand das Buch Beachtung – und so hat es die Singuläre Frau diese Woche auf Platz 3 der Schweizer Bestsellerliste gespült – yeah! (Beweisfotos weiter unten gleich).

Ein sehr angenehmes, ausführliches und lässiges Radiogespräch habe ich mit der geschätzen, ebenfalls als Essayistin tätigen Bettina Baltschev für das „diskurs“-Programm von mdr Kultur geführt.

Eine ganz wunderbare Rezension hat Andrea Heinz für den österreichischen Standard verfasst – besonders gefällt mir (logisch), dass Andrea Heinz den „empathischen, warmherzigen Tonfall, der durchaus auch kleine Bösartigkeiten zulässt, vor allem aber etwas sehr Menschenfreundliches und Großzügiges hat“ lobt.

Ebenfalls in Austria – im österreichischen Magazin Woman – ist ein zweiseitiges Gespräch über die Singuläre Frau erschienen.

So wie auch Nina Ayerle von der Stuttgarter Zeitung (und den Stuttgarter Nachrichten) ein paar Fragen zum Buch hatte.

Für das evangelische efo-magazin hat Antje Schrupp mehrere „Bücher zum Thema Einsamkeit“ (kurz)besprochen, darunter auch Daniel Schreibers und meines.

Bei einem sogenannten Insta-Live-Talk sprach ich mit dem ebenfalls befreundeten Schriftsteller Daniel Schulz (sein aktueller Roman heißt „Wir waren wie Brüder“) und der Soziologin und Literaturwissenschaftlerin Katharina Warda über „Männer- und Frauenbilder“ in der Literatur und überhaupt.

Und schließlich hat der Südwestrundfunk SWR mich kürzlich zu einer TV-Talkrunde in Baden-Baden eingeladen (wird im Juni gesendet), zu der ich mich mit meiner blitzeblauen Glitzerbluse und meinem karamellfarbenen Karo-Anzug schick zu machen versuchte, worauf ich feststellte, dass die schwer okaye Aufnahmeleiterin Sonja Haase ebenfalls ein Herz für karierte Lady Suits hat (wozu es hier unten ebenfalls Beweisbilder gibt).

So viel für den Moment, etwas atemlos, aber anhaltend Immer die Ihre – KK