Im Sommer 2014 anlässlich Jörg Fausers 70. Geburtstag in der Zeitschrift Drecksack erschienen.

70 wäre er geworden, in diesem Sommer. Am 16. Juli. Dem Tag des Lederjackenkitsches. Des Biertrinker-Blueshörer-Gedröhnes. Der Macker-Folklore und der Schläger-Opern. Wann wird das erste Jörg-Fauser-Stipendium vergeben? 10.000 Euro müsste das wert sein, mindestens.

Wie sie sich zu seinem Sechzigsten schon aufbauten, die Leitartikelschreiber an ihren Leistungsträgerschreibtischen. Die mit großbürgerlichem Selbstbewusstsein bis ganz oben, bis an den Rand ihrer gestärkten Button-Down-Kragen vollgestopften Jungmänner der Stunde. Holla, es wird wieder geboxt! Rumpeliger Bubennachwuchs muss her. It‘s a thing amongst the boys, you know. Has been like that, will always be that way. Da muss gesoffen, da muss eine gewisse Rohheit aufgeführt, zumindest: eingefordert werden. Immer wachsen von irgendwoher ältere Männer nach, die dann also da sitzen, auf ihren Chromledersesseln, mit Vorzimmerdame und Spesenkonto. Typen, die ihren Gattinnen Putzfrauen finanzieren, mit dem schönen vielen Kulturgeld, denn geputzt wird in der Kulturlandschaft keinesfalls selbst. Gleichwohl möchte man sehr gerne Putzfrauengeschichten zu lesen bekommen, elegant lektoriert, aber mit ordentlich Blut, Schweiß und Tränen, also: aufregend mal so von unten her beleuchtet, die royalblaue Welt. Die ehrenwerten Abteilungen Feuilletonverwaltung, Preisgeldentscheidung, Staatsschriftstellerarchivierung. Wie gern wäre man dort selbst mal ein böser Bube mit ein paar Geschichten gewesen. Aber da wird zeitlebens zu viel Seidenkrawattengelaber gewesen sein, too much monkey business. Bis zum eigenen faden Tod wird einem das im gecremten Nacken sitzen: das Ganzundgarnichtstraßenhafte. In handgenähten Budapesterschuhen wird man begraben werden, und wird es in der finalen Sekunde noch einmal großartig bereuhen, wird aufseufzen, ein bourgeoises Bäuerchen machen. Die literaturbeilagenherausgebenen und literaturdebattenanzettelnden Männer, die letzten verbliebenen Prinzen, die jetzt, in dieser Saison, gerade noch die letzten feisten Gehälter einfahren, das wirklich allerletzte große Geld, das der Printmarkt noch hergibt. Wie sie den Fauser lieben. Wie sie ihn brauchen.

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Versuch: Auch mal ein Stück dröhnende Selbstverkitschung verfassen, breitbeinig und eitel, an der Grenze zur Lächerlichkeit beziehungsweise Unerträglichkeit, genauer gesagt, so gut wie einen Schritt drüber: Oh ja.

Nämlich: Ich bin Jörg Fauser. Der einzige, der den Namen heute verdient.

Jaja. Euer gönnerhaftes Grinsen glitscht fett herüber. Es ist allerdings nicht halb so breit wie meins. Meine Hybris ist größer als eure, meine Laune schlechter. Meine Ungeduld, mein Suchtdruck, meine Liebe sind so unerfüllt, wie ihr es euch in euren feuchtesten Träumen nicht ausmalen könnt, meine Nerven feiner und zugleich robuster als all eure Kostüme übereinander genäht. Ihr seht mich nicht. Aber ich kann euch sehen. Think about it. Ich bin klein mit Ansage, extra unwichtig, notorisch von der Stange gekleidet, hier herrscht Resterampenimprovisation, und die ist über 40 Jahre erprobt. Sehr bescheidenes Business, matte Raucherinnenzähne. Kunststoffsohlen, die Stromschläge verteilen. Das sieht aus wie eine Krankenkassenangestellte, nur mit Augenringen. Hektisch hingeschlierte Texte für zweit- bis drittklassige Medien. It’s the economy, stupid. Joghurtproben vor Supermärkten verteilen und Schwarzgeldüberweisungen im Hinterzimmer einer Privatbank in einen Computer tippen, in Mikrofone stöhnen – die Porno-Synchronisation war der im Verhältnis von Aufwand zu Honorar bestbezahlte Job, den ich je hatte –, Messegeschäftsleuten Spargel mit Béchamelsauce zu Messepreisen servieren (die Béchamelsauce stammt aus hellblauen Plastikeimern), als Sozialfall mit noch bedauerlicheren Problemfällen auf ockergelben Plastikschalen sitzen, warten, keine Zeit zum Warten haben, wieder mal eine Runde hassen, großzügig und großflächig, in die Breite hassen, niemanden im Speziellen, sondern ganz pazifistisch mehr so allgemein, sich abseilen so oft es geht, dunkel funkelnd Recht haben und auch genau wissen, dass es so ist, und auch das: einmal in Memphis/Tennessee nachts auf einem Parkplatz getanzt haben. Ich habe Psychotests und Horoskope erfunden, für Geld, und habe mir mal mein eigenes Horoskop deuten lassen, gegen Geld, genau wie Herr Jörg Christan Fauser es einmal tat, mit dem ich darüberhinaus die Sonne im Krebs, den Merkur im Löwen, den Sexus in der Jungfrau und die Juno im Stier teile, was immer das bedeutet, überdies arbeite ich am großen Jahrhundertroman und werde niemals eine gesponserte Schreibklausur in einem gottverdammt deutschen Bahnwärterhäuschen verbringen, und Ihr werdet mich auch niemals meine Platten auflegen lassen, bei Euren Johnny-Cash-Abenden, da wo die HARTEN Geschichten erzählt werden, lalalalala, nein, einen Gästelistenplatz zu Eurem Burroughs-Bukowski-Boxer-Geschmuse werde ich nicht kriegen, denn es fehlt hier nicht nur ein Genital, es fehlt auch eindeutig die Eindeutigkeit, in diesem Leben. Noch eine Schaufel Buttercreme: Herumdrücken am Rand, also da, wo man wirklich nie so genau weiß, von wo aus man aber die beste Sicht hat – das ist das Prinzip. Aaah, genau da strecke ich meine kurzen Beine aus. Ich bin im Vordertaunus geboren, an einem 16. Juli. Das ist etwas, was Ihr niemals haben werdet.

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Am 16. Juli 1944 kam Jörg Fauser in Bad Schwalbach zur Welt. Wenige Jahre später wurden mein Vater und meine Mutter, noch mal etwas später mein Bruder und ich geboren, alle in Bad Homburg, zwei Dutzend Kilometer von Bad Schwalbach entfernt, nur das Taunus Wunderland liegt dazwischen. Der Rahmen: mittlere mittlere Verhältnisse, keine Akademiker im näheren Umfeld. Die Mutter mochte Soul-, der Vater Beat-Musik. Die beste Band der Welt: die Rattles aus Hamburg. „Die waren so groß, bei denen haben die Stones im Vorprogramm gespielt.“ Geld verdient wird mit Versicherungen und Sekretariatstätigkeiten. Taunuszeitung und Spiegel und Pardon-Heftchen auf dem Couchtisch, und im dritten TV-Programm alte Folgen des Beat-Club mit Uschi Nerke am Mikrofon: „So, nun kommen wir zu einer amerikanischen Gruppe“.

Amerika ist alles, von Anfang an, und Frankfurt am Main die erste durchglobalisierte Stadt im Land. Die Hochfinanz ist schon damals da, Bänker und Mafiosi, die international besetzte Laufhäuserökonomie, Flüchtlingsdramen am Flughafen. Ganz Frankfurt ein antipodisches, der Zauber der alten Bundesrepublik: Frankfurter Rundschau vs. FAZ – Frankfurter Schule vs. Börsenparkett – Club Voltaire vs. Frankfurter Hof. Das Kaufhaus Schneider! Hier nahm das mit der RAF seinen Lauf. Paulskirche sowieso. Der Sponti-Schmus. Die G.I.s, die Quandt-Familie, die Deutsche Bank. Drogen. Wenn man in den frühen 80er Jahren mit der S-Bahn aus dem Vordertaunus hineinfuhr, in die spiegelglasblinkende Stadt, fiel man, ob man am Hauptbahnhof ausstieg, an der Hauptwache, der Galluswarte oder der Taunuslanlage, über Junkies. Denen steckten die Nadeln in den Armen, die bluteten die Betonstufen voll, bis in die B-Ebenen hinunter. Das roch immer auch nach Urin, und auf der Freßgass‘ gab’s Austern und Weinbergschnecken mit Knoblauchbutter.

Mein erstes Rockkonzert: Eric Burdon im TAT, dem Theater am Turm. Ich bin elf, mein Vater hat mich mitgenommen. Wir stehen oben, auf dem Balkon. Ich rieche zum ersten Mal Gras (ich erkenne den Geruch Jahre später wieder). Es ist laut und dunkel, ich halte mich am Balkongitter fest und hoffe, dass es bald vorbei ist und signalisiere dem Vater wohl etwas in die Richtung: „So was will ich noch mal.“

Mein zweites Rockkonzert: Achim Reichel, der frühere Rattles-Sänger auf der Blues in Blond-Solo-Tour, 1982. Das Konzert findet in der Frankfurter Alten Oper statt, bestuhlte Reihen, meine Eltern und ich sitzen ziemlich weit vorne. Mit Der Spieler war Reichel in der ZDF-Hitparade aufgetreten. Die Santana-artige Soft-Latin-Musik ist für eine Zwölfjährige gut zu verdauen, und ich mag die Geschichte von diesem Spieler, sie leuchtet mir sofort ein: Wie sich einer wachen Sinnes in sein Verderben zockt, einfach, weil er es halt wissen will. Reichel singt auch von einem Minister und von Kutte, dem – Achtung! – Boxer. Mein Vater sagt: „Die Texte sind von Jörg Fauser. Das ist ein Schriftsteller, der kommt hier aus unserer Gegend.“

Im Juli 1987, kurz nach meinem 17. Geburtstag, steckt mein Vater mir die schwarzrote Ullstein-Ausgabe von Rohstoff zu. „Jörg Fauser ist tot, gerade überfahren worden. Lies das mal. Wie gesagt: Er kommt aus unserer Gegend hier. Wie Goethe und Ted Herold*.“ Fortan immer dieses Fauser-Bild: der kleine Hesse, kaum Geld, aber auf großer Tour. Die Sprache oft nah an der Schlappmäuligkeit, eine Wahnsinnsmelancholie, die sich ganz schlecht – extra-schlecht? – tarnt, mit allerlei Geschimpfe und dem ganzen Junk eben. Und immer mit dieser Beschwerde, immer auch mit dieser Lust: nirgends so richtig dazuzugehören. Vielleicht eine Idee: Texte schreiben. Sozusagen statt zu arbeiten. Fauser hat alle Schriftsteller, die er gut fand, gestalkt, notfalls posthum. Er hat sie genau studiert. Auch biographisch.

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Sommer 1990. Abitur. 1.000 gesparte D-Mark. London. Eine Woche, dann müssen ein Job und eine Wohung gefunden sein. Sonst muss die Sache als gescheitert gelten. Vorsprechen am Flughafen Heathrow, dann in einer Telefonierzentrale, in einem Sockengeschäft. Am vierten Tag eine Beschäftigungszusage, Schwarzarbeit: in einem Snack´-Café namens Poppin’s, in einer kleinen Gasse namens Poppin’s Court gelegen, sie stößt im 90-Grad-Winkel auf die Fleet Street, in der die großen Zeitungshäuser stehen. Erstmals habe ich sie leibhaftig vor mir sitzen: Feuilletonisten in edlem Tuch. Sie kommandieren mich herum, ich serviere ihnen Käse-Tomaten-Sandwiches und Kaffee, sechs Tage die Woche à sechs Stunden, für 2,50 Pfund pro Stunde. Das macht 90 Pfund in der Woche. Das Zimmer, in dem ich wohne, kostet 48 Pfund die Woche, die Kosten für den Bus belaufen sich auf rund 15 Pfund die Woche. Das Zimmer liegt in Hackney, nahe Dalston Junction, Sandringham Road 67d. „Hackney is fucking shite!“, sagt das Sandwich-Kollegium. Ich bin bei Antoinette und Andrea eingezogen (man spricht es „Aaandrea“ aus), zwei nigerianerischen Schwestern, kaum älter als ich. Einmal in der Woche, wenn die Poppin’s-Chefin, Fiona K., irische Kampfkatholikin mit dunkelrot aufgespungener Säuferinnennase, ihren freien Tag hat, lasse ich einen verschweißten Laib Toastbrot, einen 1,5-Liter-Tetrapack Orangensaft und einen 16er Karton Eier mitgehen. Von Soho kriege ich in all den Monaten kaum etwas mit, was kratzt mich außerdem Tate Modern, ich gehe aus in Streatham Common oder Kentish Town. Die jungen Männer, die ich kennenlerne – so etwas interessiert einen ja doch auch immer –, sind fantastisch elegant gekleidet, haben selten alle Zähne, aber so gut wie immer einen der folgenden zwei Berufe: arbeitslos oder „messenger boy“, Rollerkurier. Da ich aus Deutschland komme, brummen sie mich mit „Heil Hitler!“ an. Drogen: ab sofort Kette rauchen und Coffees schmeißen, Coffees und Wodka. Never ever ein ernst zu nehmender Junk, aber auch so kostet alles genug Geld, und so sind die 1.000 D-Mark zum Winteranbruch weg. Die Haut schlecht. Die Bronchitis so gut wie chronisch. Und auch wenn ich mich gut eingelebt habe in meiner Sozialhlfeempfängerumgebung (die ich später vermissen werde, für lange Jahre), auch wenn ich schnell lernte, mich adäquat zu benehmen, fallen mir plötzlich all die Texte wieder ein. Überhaupt gar nicht nur Fauser, viel Weimarer Zeug, Marieluise Fleißer, Ödön von Horváth, Fallada (den ich allerdigs nur wegen Fauser gelesen hatte) und George Orwell (auch wegen Fauser) und Upton Sinclair (von selbst, also ohne Fauser drauf gekommen). Und ich stelle fest, und es ist ein Schmerz: Ich bin mittlere Mittelklasse und werde da auch niemals rauskommen. Und was die Armut generell angeht: Sie ist nicht interessant, jedenfalls nicht auf Dauer. Die Gedanken werden klein und kleiner. Das Durchkommen immer – nur das. Auch das Armsein ist nur ein Korsett, und so bequem eine gewisse Unbequemlichkeit auch sein kann: Sie führt zu nichts. Sie ist auch wieder nicht die Wahrheit.

Die Eltern um Geld für einen Rückflug bitten. 21 und versagt. Wieder Untermiete: Frankfurt Eschersheim, Rapsfelder im Rücken, Duschnische mit Boiler. Studieren: Bloß keine Germanistik. Schauspielschulen, Literaturinstitute: Bullshit. Für Politik einschreiben und eines Tages was mit Pflastersteinen machen, am Strand einer gefährlichen Stadt.

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Erst Jahre später, mit Ende 30, fand ich heraus, dass Jörg Fauser als junger Mann zuerst nach London gegangen war. Dass, ganz konkret, Hackney der erste fremdländische Ort war, den er aufsuchte, um etwas herauszufinden.

Mittlerweile bin ich so gut wie 44 und habe vier Bücher geschrieben, mein liebstes fasst nur 99 Seiten und wird schon bald, wie die drei vorherigen, mangels Nachfrage nicht mehr nachgedruckt werden. Fauser hatte in jenem Alter das Dreifache geschafft. Auch bei ihm war einiger Mist darunter. Aber eben auch einiges sehr Gutes. Was ich ihm voraus habe, sind bis hierhin rund 300 Tage Lebenszeit. Ansonsten trottele ich ihm hinterher. Und wie so viele benutze ich ihn für sehr Vieles. Sein Leben interessiert mich letztlich mehr als seine Texte. Beziehungsweise ist es eben beides. Das zornige, aber auch verflucht zarte Hessische. Das eigentlich doch immer bewusst gesuchte Unmodischsein, aus dem dann diese Wahnsinnsklarsicht erwuchs. Dieses nölende, maulige, manchmal sogar supermoralische, sehr oft sehr knapp auch an Verbitterung entlang schrammende, an den entscheidenden Stellen aber immer gerade noch ausreichend selbstironische Ich: Das ist die Grenze, an der Fauser sich bewegte, das ist die elektrische Linie.

Wenn es mal nicht so gut läuft, und das kommt, wie ausführlich angedeutet, öfters vor, lese ich in eines seiner Bücher hinein, egal in welches, egal auf welcher Seite. Ich lese da zum Beispiel dies: „Nun gut, ich habe dich als verkrachten Sportreporter bezeichnet, wir wissen ja alle, (…) dass du auch im Feuilleton und im vermischt politischen Bereich tätig gewesen und verkracht nur insofern bist, als du dir deinen idealistischen Kopf an sämtlichen Mauern des Vorurteils, der Dummheit, der Niedertracht und der Macht der Oligarchen angekracht hast, bis sie dich als blutige Schramme vom Körper des Kapitals abgewaschen und in die Kanalisation gespült haben, und dein ganzer Anarchismus und Realismus sind nicht, wie du uns gern glauben machen willst, ein Akt der Résistance, sondern pure Rache; sie haben dir einen Fuß in den Nacken gesetzt, und wenn du ihn schon nicht abhacken kannst, willst du wenigstens draufspucken. Nichts dagegen, alter Junge, partout nicht! Spucke auf die Stiefel der herrschenden Meinung, bravo! Gib ihnen Saures! Allerdings halte ich die Literatur nicht für einen geeigneten Spuckebeförderungsapparat und auch nicht unbedingt für einen Stiefelknecht und muss deshalb – aber natürlich auch mangels Vorschuss, und überhaupt verlangt, wer den Realismus umsonst haben will, ein bisschen viel, die Realität lässt sich ihren Anblick auch was kosten – meine versprochene Kratzky-Story absagen. Lass sie einen anderen schreiben.“

Zusammengefasst, alles in allem: So ist es.

 

Fußnoten:

* Ted Herold, bürgerlich Harald Schubring, wurde in den 50er Jahren als einer von mehreren deutschen Elvissen bekannt, als deutscher Rock’n’Roller. „Ich bin ein Mann“ (1959) hieß einer seiner größten Hits. Tatsächlich wurde er 1942 in Berlin-Schöneberg geboren. Seine Militärzeit in den frühen 60er Jahren verbrachte er aber – wie der Original-Elvis auch – in Hessen: Presley in Friedberg und Bad Nauheim, Herold in Wetzlar.

Langes Fauser-Zitat am Ende: Aus Alles wird gut (Rogner & Bernhard, 1979)