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Werk & Vita

Guten Tag,

mein Name ist Katja Kullmann, ich bin eine friedliche Person, die gern spazieren geht und tanzt, notfalls im Wohnzimmer, und gelegentlich aufschreibt, was sie so sieht, hört oder denkt, als Erzählerin, Essayistin oder Journalistin. Am liebsten beschäftige ich mich mit sozialem Statusgerangel, mit dem Geschlechterzirkus und der Klassenfrage, sehr gern auch mit der Pop(ulär)-Kultur und immer wieder mit der wundersamen Welt der Arbeit.

Mein fünftes Buch,

DIE SINGULÄRE FRAU, ist im März 2022 bei Hanser Berlin erschienen, es dreht sich ums weibliche Alleinleben.

Zuvor habe ich im Suhrkamp Verlag RASENDE RUINEN Wie Detroit sich neu erfindet veröffentlicht, eine Reportage über Niedergang und Wandel der angeblich „gefährlichsten Stadt der USA“, sowie den Prekaritäts-Essay ECHTLEBEN  über die Risiken und Nebenwirkungen der sogenannten Kreativwirtschaft.

Die Erzählung FORTSCHREITENDE HERZSCHMERZEN BEI MILDEN 18 GRAD (Kiepenheuer & Witsch, 2004/2018) spielt in einem Schönheitssalon und handelt von der unerfüllten Romanze zwischen einer Kosmetikerin und einem ihrer Kunden, einem Feuilletonredakteur. Mein erstes Buch GENERATION ALLY Warum es heute so kompliziert ist, eine Frau zu sein (Eichborn, 2002) dreht sich um feministische Fragen, wurde mit dem Deutschen Bücherpreis in der Kategorie Sachbuch ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt.

Essayistische und literarische Beiträge erschienen in diversen Anthologien, 2013 war ich als writer in residence im Ledig House in Upstate New York geladen.

Journalistisch …

… bin ich seit Oktober 2017 bei der taz tätig, zunächst als Themenchefin, seit September 2021 als Vize-Leiterin der neuen taz am wochenende. Zuvor war ich bei der Wochenzeitung Der Freitag als Vize-Chefredakteurin für das politische Feuilleton verantwortlich, habe als Ressortleiterin und Redakteurin gearbeitet, etwa für Gruner + Jahr und die Deutsche Presse-Agentur, und als freie Autorin für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Emma, Analyse & Kritik und andere Medien geschrieben.

Als Speakerin und Dozentin …

… moderiere, diskutiere und referiere ich zu kulturellen und politischen Themen, etwa beim Goethe-Institut,  am Literaturforum im Berliner Brecht-Haus, beim internationalen Alpbach Forum und an der Leuphana Universität in Lüneburg.

Menschlich …

… würde ich mich in die Kategorie Realistische Optimistinnen oder Optimistische Realistinnen einordnen. Im Sommer 1970 kam ich nahe Frankfurt am Main auf die Welt, heute wohne ich in der Weltstadt Wedding (die Siedlung drumherum heißt Berlin). Ich besitze kein Auto, aber ein Autogramm von Jörg Fauser, außerdem einen Magister in Politologie, Soziologie und Amerikanistik. Euphorie im Alltag lautet die Maxime, der ich analog wie digital zu folgen versuche.