»Es gibt nur zwei Regeln«, sagte sie.
»Erstens: Du wirst die Sache für dich behalten.
Zweitens: Du wirst niemandem davon erzählen.«

Zitat aus ECHTLEBEN

 

Ortsschild der 53.000-Seelen-Gemeinde Normal im US-Bundesstaat Illinois

BACK TO NORMAL?

Kritische Bestandsaufnahme des Begriffs Normalität

Diskursreihe am Literaturforum im Brecht-Haus, Berlin

Eines der Wörter, die die Corona-Ära prägen, ist die Normalität: „Wann kehren wir zurück zu Normalität?“, fragen Medien und Menschen – und: „Müssen wir uns dauerhaft an eine neue Normalität gewöhnen?“. So innig die Normalität dieser Tage beschworen, vermisst, ersehnt oder auch verflucht wird, so unklar ist: Was ist mit dieser Normalität eigentlich gemeint? Die Programmreihe „Back to normal?“ diskutiert an sechs Abenden mit wechselnden Gästen über Segen und Fluch des Normalitätsbegriffs. Es moderiert: Katja Kullmann.

 

7. April 2021
Normalität. Eine gefährliche Fiktion?
Mit Florian Günther, Jürgen Link und Jackie Thomae

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* Fußnote: 48 Stunden nach dieser Gesprächsrunde einigte sich
die AfD auf ihren Wahlkampfslogan 2021: „Deutschland. Aber normal“

21. April 2021
Literarische Spiele mit Normalität
Mit Nora Gomringer und Holger Schulze

Zum Video aufs Bild klicken:

12. Mai 2021
Privilegien der Norm
Mit Asal Dardan und Emilia Roig

19. Mai 2021
Ottonormalverdiener? Von Wohlstand und Armut
Mit Christoph Höhtker und Katja Oskamp

9. Juni 2021
„Neue Selbstverständlichkeit“: Queere Normalitäten
Mit Linus Giese und Simone Meier

16. Juni 2021
„Normcore“: Normalität als Provokation?
Mit Dilek Güngör, Thomas Meinecke und Leif Randt

 

Die Programmreihe wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.