Unsere Mette-Marit!

Fotos: (c) Reuters
Das Schloss Bellevue! (NICHT die Villa Hammerschmidt!) ist ja quasi das bedeutungsvollste Einfamilienhaus des Landes – und mit Bettina Wulff und deren gut gelaunter Patchworkfamilie ziehe nun ein “ganz neuer Frauentypus” dort ein, sind sich die Kommentator(inn)en einig. Ehemals alleinerziehend, dabei voll berufstätig, und – und das bewegt die Nachrichten- und Bloggerwelt von Großburgwedel bis China augenscheinlich am meisten -: tätowiert. Manche wollen in Bettina Wulffs Tattoo, einem so genannten “Tribal”-Motiv, gar ein satanisch gehörntes Wesen erkennen. Etwas gelassenere und alltagspraktischere Beobachter sehen jedoch: Nein, nein, alles easy, es handelt sich um eine ganz ordentliche Zeitgenossin, die halt auch ab und an mal eine Massenmode mitmacht – sozusagen “eine von uns” – alles im Rahmen. Ja, vermutlich gibt es bundesweit nur einen Menschen, der die Hautverzierung wirklich so richtig “cool” findet (wie er unter anderem der BUNTEN sagte): der neu gewählte Bundespräsident. SENDETIPP FÜR FRÜHAUFSTEHER: Mehr Gedanken zur Bettina Wulff-Faszination morgen (Freitag, 9.7.) im Radio, bei SWR 2, zwischen 7.30 und 8 Uhr.
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Sätze für die Ewigkeit (2)
“Ich habe in London 1984 ein Jahr als Bäcker gearbeitet, und da liegen auch meine Stärken.”
Fritz Teufel (1943 -2010)
“Ich habe in London 1990 ein Jahr Käse-Tomaten-Sandwiches belegt, und da liegen auch meine Stärken.”
Katja Kullmann (1970 – 2054)
Das Teufel-Zitat (man mag von dem “Moralisten”, “Revoluzzer” und “Fahrradkurier” halten, was man eben mag) ist Teufels letztem großen Interview mit dem Tagesspiegel aus dem Januar dieses Jahres entnommen. Hier die legendäre Szene aus der Talkshow 3nach9, in der Teufel 1982 über “feines Benehmen im Widerstand” räsonierte und den damaligen Bundesfinanzminister Hans Matthöfer (SPD) mit einer Wasserpistole bespritzte:
Und hier ein Foto-Video-Clip aus London E8, Stadtteil Hackney, im nördlichen Eastend gelegen und – das ist der Grund, warum ich das hier mal zeige – die Gegend, in der ich während meiner Käse-Tomaten-Sandwich-Zeit lebte, der Ort, an dem ich begann, erwachsen zu werden. Jede(r) muss sich ja einen Platz suchen dafür. Wo haben Sie damit angefangen?
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