Auf der Flucht: Irmgard Keuns Roman “Kind aller Länder”

Irmgard Keun, etwa 1930, im Alter von etwa 25, kurz vor Erscheinen ihres ersten Romans "Gilgi"(Foto: Peter Fischer/Köln)

Irmgard Keun, ca. 1930, im Alter von etwa 25, kurz vor Erscheinen ihres ersten Romans “Gilgi – eine von uns” (Foto: Peter Fischer/Köln)

Jetzt im neuen Freitag: eine Besprechung von Irmgard Keuns Roman Kind aller Länder, erstmals 1938 in den Niederlanden erschienen, beim Querido-Verlag, der sich in Amsterdam auf deutsche Exilliteratur spezialisiert hatte. Jetzt ist Keuns Geschichte über das zehn Jahre alte Flüchtlingsmädchen Kully bei bei Kiepenheuer & Witsch wieder neu aufgelegt worden. Keun war, während sie Kind aller Länder schrieb, selbst auf der Flucht, u.a. in Belgien. Nach ihren frühen Bestsellerfolgen (u.a. mit dem Roman Das Kunstseidene Mädchen, 1932) war Keun von den Nazis auf eine sogenannte Schwarze Liste gesetzt und mit einem Schreibverbot belegt worden. Eine jetzt ebenfalls neu erschienene Romanbiografie erzählt aus dem Leben der Schriftstellerin.

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